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„Dann rathe ich Dir vor allen Dingen, Deine Aeußerungen von dieſem Morgen zu uͤberdenken.“
„Meine Aeußerungen— und warum das?“
„Haſt Du nicht ſogar in Deiner uͤbeln Laune Dich mißliebig uͤber....
„Die Heilige geaͤußert?“ rief Philipp mit lautem, erzwungenen und widerlichen Gelaͤchter.
„Ach nein, ich behaupte nicht, daß die Frauen Engel oder Heilige ſeien, aber ſie ſollten wohl auf jeden Fall das Beſte ſein, was wir haben.“
„Glaubſt Du das?“
„Ich hoffe es; da wir nun einmal verurtheilt ſind, ſie anzubeten, obſchon ich fuͤr meinem Theil mit dieſem Geſetz noch keine Bekanntſchaft gemacht habe, ſo ſehe ich es doch fuͤr ein unſchaͤtzbares Gluͤck an, wenn dieſe Anbetung unſeren eigenen Frauen dargebracht wer⸗ den kann— und Du ſcheinſt auch geneigt zu ſein, der Deinigen ihr volles Recht zukommen zu laſſen, wenn ich die jetzige Gelegenheit, und einige andere vorher, aus⸗ nehme.“
„Aha, alſo die Schiefheit bezog ſich auf meine
Frau?“ Der Doctor machte eine zuſtimmende Geberde. „Apropos, was glaubſt Du von ihren Gefuͤhlen
fuͤr mich.. ſollte ich nicht ſchiefer ſehen, als erlaubt
iſt, im Fall ich ihre Zaͤrtlichkeit bezweifelte?“
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