Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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Du es mit der Proſa auf dem Lande nicht aushalten koͤnnteſt, wenn Du Dich nicht jaͤhrlich ein paar Mal durch einige Wochen Aufenthalt in Stockholm aufhei⸗ terteſt.

Das iſt wahr, fiel Philipp mit einem unter⸗ druͤckten Seufzer ein,ich bedarf dieſe Zerſtreuung, ſie iſt eine reine Nothwendigkeit, wenn ich im Stande ſein ſoll, alles das zu tragen, was das Schickſal mir aufge⸗ legt hat und ich beabſichtige daher, ſie auch dieſes Jahr, und zwar ſobald als moͤglich, anzuwenden.

Mama weint, wiederholte der Kleine.

Nein, nein, murmelte Philipp aͤrgerlich,es hat keine Gefahr!

Aber in dieſem Falle glaube ich doch dem Kleinen.

Du wirſt es wohl ſehen.

Sie haͤngt ſo an Dir.

O ja, das iſt wahr, ſie haͤngt unausſprechlich an mir! Auch macht ſie mich zu einem beneidenswerthen Manne.

Der Doctor ward immer aufmerkſamer.

Du biſt ja ordentlich ein wenig Miſanthrop, mein lieber Philipp, und Du weißt, daß ein ſolcher Alles mit ſchiefen Augen betrachtet.

Nun, was ſehe ich denn ſchief ſag mir das und kurire mein Geſicht, wenn Du kannſt.