oder beantworten kann— aber ſeit der Zeit, wo ich im Kinderkleide und in Unſchuld einherging, hoͤrte ich ge— meinſchaftlich mit Gott, der die Kinder lieb hat:„Wenn Du groß biſt, kleiner Philipp, und Deinen Grad erlangt haſt«... und ſo iſt es allmaͤlig dahin gekommen, daß ich mich an den Gedanken gewoͤhnt habe, daß ich nicht eher„groß“ werde, als bis ich meinen Grad erlangt habe, und da ich nun bald einundzwanzig Jahre bin, ſo geht es doch kaum an, daß ich mit Ehren noch laͤn⸗ ger klein bleibe.“
„Aber was ſoll denn dann werden?“
„Wer kann das jetzt wiſſen!“
„Ich daͤchte gleichwohl, daß der Herr...
„Mit meinem akademiſchen Preis und meinem Jahrgehalte— den ich nicht anzuruͤhren gebraucht habe, denn der Herr Director wird bemerkt haben, daß ich kein Verſchwender bin— kann ich die Koſten meines Unterhalts in Upſala ein Jahr lang beſtreiten und mehr brauche ich zum Schluſſe nicht. Was dann folgt, da⸗ fuͤr laſſe ich unſern Herrn ſorgen.“
Der Director konnte nichts zur Sache thun, aber Philipp verſprach mit Vergnuͤgen, wenn der Director Reiſegeld ſchickte, waͤhrend der Sommerferien auf Beſuch
zu kommen.
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