Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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Nach Philipps Abreiſe begann inzwiſchen in Ri⸗ byhus ein wirkliches Leiden.

Der Director nahm einen neuen Informator. Da aber dieſer mit Dick nicht auf kameradſchaftlichem Fuße leben, die Lehrſtunden nicht zu Spielſtunden oder umgekehrt, Alles nach bewandten Umſtaͤnden, verwandeln und noch viel weniger Mamſſell Roſabella, Dicks fort⸗ waͤhrenden Liebling, in die Geheimniſſe der Schule ein⸗ weihen, ja waͤhrend der Lektionen kaum in das Schul⸗ zimmer einlaſſen wollte, ſo verlor Dick wieder die Luſt, ward dann halsſtarrig und endlich ſo hartnaͤckig, daß der neue Lehrer ihn nicht bewegen konnte, uͤberhaupt etwas zu leſen, ſo daß dieſer, nach unzaͤhligen Klagen, endlich ſeinem Amte entſagte und ein Anderer, der dar⸗ auf kam und dieſelben Grundſaͤtze mitbrachte und daſſelbe Reſultat herbeifuͤhrte, ſchlug auch denſelben Weg ein.

„Es iſt doch zum Teufelholen!“ ſagte der Director, als ein neues Interregnum eingetreten war.„Wirſt Du denn alle meine vielen Koſten immerfort umſonſt aufgewendet ſein laſſen, Knabe? Wirſt Du denn jedem Lehrer ungehorſam ſein, es moͤge kommen, welcher da wolle?“

„Bin ich denn jemals Herrn Thurné ungehorſam geweſen? Las ich denn bei ihm nicht?“

„Wenigſtens haſt Du etwas bei ihm gelernt.“

„Ja, das iſt gewiß und Papa haͤtte Herrn Thurné uͤberreden ſollen, dazubleiben. Niemand verſteht ſo zu