Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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wenn er ſich ſo eben erſt niedergeſetzt hatte, um mit ſei⸗ nem Zoͤgling die Lection zu beginnen.

Und wohl traf es ſich dann, daß, ſo lange das poetiſche Feuer in Philipps Gehirn waͤhrte, Dick allein da⸗ ſitzen und leſen mußte, ohne alle andere Leitung als Roſabella's, der klugen Roſabella, welche— da ſie ſah, daß Dick nahe daran war, unter dem Bemuͤhen, ſich einen mathematiſchen Punkt klar zu machen— ihm zutrug, was ſie ſelbſt von einem großen Lehnſtuhl, wo Dick ſeine Privatbibliothek aufzuſtellen pflegte, auszu⸗ waͤhlen fuͤr gut fand.

Dieſe Privatbibliothek Dicks beſtand meiſtens aus Reiſebeſchreibungen und Sammlungen von Trachten, Haͤuſern und Fahrzeugen fremder Voͤlker, Alles gehoͤrig beſchrieben von Leuten, welche dieſe Voͤlker beſucht hatten.

So etwas beluſtigte Dick, welcher ſtets dabei blieb, daß er, ſobald er ſein eigener Herr wuͤrde, ein großes Schiff bauen wolle, auf welchem er, nachdem er es mit allen Arten Waaren beladen, die Erde umſegeln und alle Arten Voͤlker beſuchen wollte, um ſich andere Sa⸗ chen von ihnen einzutauſchen. Spaͤter, wenn er wieder nach Hauſe kaͤme, wollte er ein großes Haus bauen, um dieſe Schaͤtze darin unterzubringen und ſeine uͤbrige Zeit damit zubringen, dieſelben zu ſtudiren und in ſeinen Erinnerungen zu leben.

Dieſer glaͤnzende Zukunftstraum Dicks, in welchem

Ein Gerücht. I. 3 3