Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſo ſehr lipps. Lehrer erklaͤrte Knabe begrei⸗ waͤh⸗ fohlen, ht ha⸗ darum

es dies dennoch aͤhrend traf es nachen, öinaus,

en Ge⸗

al und

geturnt e neue ausge⸗

ſtreckt haͤngen wollte und ſelbſt nicht mehr auf Philipps Schmeichelreden hoͤrte(die darauf berechnet waren, ſie zu einem kleinen Soloſprunge zu vermoͤgen, der Roſa⸗ bella's großes Bravourſtuͤck ausmachte, denn ſie leiſtete in dieſer Beziehung wirklich Wunderbares), nachdem alles dies, wiederholen wir, vorbei war, legte ſich die ganze Geſellſchaft in das Gras, und waͤhrend Roſabella einſchlummerte, mit ihrer kleinen, roſenrothen Naſen⸗ ſpitze auf die Biegung von Dicks Ellbogen geſtuͤtzt, be⸗ gann eine lange Converſation zwiſchen Philipp und ſei⸗ nem jungen Schuͤler.

Unter dieſer Geſptaͤchsform ließ Philipp ſein wirkliches Amt hervortreten und gab ſich Muͤhe, ſich in Allem begreiflich zu machen. Bisweilen ward das Geſpraͤch dadurch abgebrochen, daß der Lehrer dem Schuͤ⸗ ler ſein Penſum laut herſagen ließ oder es ihm ſelbſt vorlas und auf dieſe fragmentariſche Art und Weiſe holte Dick waͤhrend der erſten ſechs Monate ſo viel nach, daß, als endlich eine Art oͤffentliches Examen angeſtellt ward, die Erwartungen des Direckors weit uͤbertroffen wurden.

Dieſe ſechs Monat hatten Dick— nach der alten Berechnung— um wenigſtens anderthalb Jahr kennt⸗ nißreicher gemacht, als vorher.

„Der Herr iſt allerdings ein Taugenichts,“ ſagte der Director zu Philipp, als ſie mit einander allein waren,