Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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kurz

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Anfang zur Freundſchaſt.

Aber der dreizehnjaͤhrige Dietrich oder Dick, wie man ihn gewoͤhnlich nannte— ward unter Philipp Thur⸗ n's Aufſicht keineswegs verdorben.

Inzwiſchen iſt es wahr, daß Niemand zu ſagen wußte, wie oder wann er etwas lexnte.

Kam man hinauf in das Schulzimmer waͤhrend der Lehrſtunden, ſo fand man nicht ſelten den Lehrer ausgeſtreckt auf dem Sopha liegen, mit der Cigarre im Munde, die Augen an die Decke geheftet und Dick auf einem Stuhl daneben, laut vorleſend, aber nicht den Cornelius Nepos, ſondern die Verſe des Magiſters, welche dieſer— wenn er ſie ſo hoͤrte— in Gedanken beſſer corrigiren zu koͤnnen glaubte.

Ein andermal war es wieder Dick, der auf dem Sopha lag und mit den Fuͤßen nach Roſabella ſtieß,