Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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langſamen Kampfe hinſtirbt, lange bevor der Koͤrper mit ſeinen zaͤhen Kraͤften zu Ende iſt.

Und dann... ja dann kommen beklagende Ur⸗ theile, zweideutige Urtheile, niedrige Urtheile— denn die Welt hat ja ein ganz abſonderliches Recht, uͤber das zu urtheilen, was ſie ſich niemals erklaͤren kann— und zuletzt eine Subſcription zu einem Denkmale uͤber der Aſche, einem Erſatz fuͤr das, welches man ſchon uͤber dem Geiſt errichtete, der einſt jene beherrſchte.

„Was ſoll aus Dir werden, Philipp? Wann biſt Du geſonnen, endlich einmal mit Fleiß darnach zu trach⸗ ten, daß Du einen Grad bekommſt? Wann wirſt Du endlich in die Fußtapfen Deines Vaters treten?“

So fragte unzaͤhlige Mal Philipps Mutter und der Sohn antwortete eben ſo oft:

„Was aus mir werden ſoll? Was Gott will, Mamal Einen Grad werde ich ſchon bekommen, glaube ich, ſobald ich fertig bin;z was aber das Treten in die Fußtapfen meines Vaters betrifft, ſo entſage ich dieſer Ehre ganz und gar.“

Sagte dann die Mutter mit bedauerndem Achſel⸗ zucken:„Philipp, Philipp!“ ſo fuhr er fort:

„Ich will lieber, daß man in meiner Leichenrede ſage, Philipp Thurnè ſei ein Taugenichts, ein einfaͤl⸗