Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

einan⸗

heinung nen, der ſelbſt tmeeres dies oft aufbahn

ſamkeit,

gegluͤckt ach dem en Ver⸗

muͤſſen oroſkope daß er rſterben ggedaͤcht⸗ eſcchichte, ufJu⸗ bei der en, nach⸗

gehoͤrig

geſtorben

fehlte es

19

nicht an Anlagen... oderdieſes beinahe vergeſſene Talent wuͤrde ſich etwas uͤber das Alltaͤgliche haben er⸗ heben koͤnnen, wenn es ſich mehr haͤtte angelegen ſein laſſen, gewiſſe Fehler abzulegen, die wir beklagen, ohne ſie in Abrede ſtellen zu wollen.

Nun iſt es wohl wahr, daß Philipp im Fall die Prophezeihung in Erfuͤllung gegangen waͤre, ſich damit haͤtte troͤſten koͤnnen, daß nicht zum erſten Male ein ſchwediſcher Dichter auf dieſe Weiſe geſtor⸗ ben waͤre.

Und fuͤr Philipp waͤre ein ſolcher Tod gewiſſer⸗ maßen eine Ehre geweſen, wenn man bedenkt, daß er, der die Grenze ſeines Rufes blos in einer Spalte der Literaturgeſchichte ſah, einerlei Schickſal mit ſolchen Maͤnnern gehabt haͤtte, deren geiſtreiche und klaſſiſche Werke von ihren Zeitgenoſſen mit Stolz und von der Nachwelt mit Bewunderung geleſen werden.

Aber der Stolz und die Bewunderung, die ein Land fuͤr einen ſeiner Soͤhne empfindet, ſeien es nun Dichter oder Kuͤnſtler, ſind nichts als ſchimmernde Seifenblaſen, welche verſchwinden, wenn man darnach greift. Sie ſind ein ſchoͤnes Spielwerk, welches die Seele erheitern, ja ſogar berauſchen kann; aber leider muͤſſen auch die Seelen der Dichter und Kuͤnſtler in einem Koͤrper wohnen und dieſer iſt es, der bisweilen aus Mangel an einer reellen Aufmunterung verfaͤllt, verſinkt, ermuͤdet, waͤhrend der Geiſt unter dieſem 2*