Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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den hin und her, allein, fortwaͤhrend allein. Er hatte mit unabweisbarer Strenge befohlen, daß die Thuͤr zu dieſem Zimmer ſeinem Privatzimmer von Nie⸗ mandem geoͤffnet werde, außer von dem Doctor.

Die Uhr ſchlug und Philipp fuhr zuſammen... er zaͤhlte Neun um zehn Uhr mußte Alles entſchie⸗ den ſein.

Der beklagenswerthe, junge Mann ſank am Fenſter auf die Knie nieder.

Er wollte beten, aber kein Gebet fand den Weg zu ſeiner verſtoͤrten Seele. Er wollte weinen o welche Wolluſt waͤren nicht Thraͤnen fuͤr ihn gewe⸗ ſen aber kein Tropfen drang aus ſeinen trockenen, brennenden Augen.

Er beſaß nicht mehr die Kraft, ſeine Sinne bei⸗ ſammenzuhalten; in ſeinem Kopfe entſtand faſt ein vollkommenes Chaos.

Ploͤtzlich und zwiſchen mehrern Donnerſchlaͤgen hindurch ließ ſich noch ein anderes Geraͤuſch verneh⸗ men. Es war das Raſſeln eines leichten Jagdwagens, welcher, von zwei ſchaͤumenden Pferden gezogen, den gepflaſterten Hof heraufgeflogen kam.

Ein galvaniſches Zucken bewegte Philipps Glie⸗ der. Er ſtand mechaniſch auf, aber in Folge eines jener moraliſchen Geheimniſſe, welche zwiſchen den Empfindungen und dem Koͤrper ſtattfinden, zeigte ſich

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