Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
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als ob ſie des Schutzes der Augenlider beduͤrften der wuͤrde ihn als Beute einer feigherzigen Furcht angeſehen haben einer Furcht, uͤber deren Einfluß auf den Koͤrper keine vernuͤnftige Vorſtellung irgend welche Macht beſitzt.

Wenn man ſich aber Zeit zu einer naͤheren Pruͤ⸗ fung nahm, ſo fand man, daß weder der Blitz noch der Donner im mindeſten die Haltung des jungen Man⸗ nes aͤnderten. Der Blitz bewog ihn wohl, das Auge zu ſchließen, aber dieſe Bewegung war rein mechaniſch und der Donner ging offenbar ungehoͤrt an ſeinem Ohr vorbei.

Der Blitz ſchlug draußen ein und zerſpaltete dicht vor dem Fenſter einen Baum von oben bis unten der junge Mann aber blieb ſtehen, ein Gegenſtand der⸗ ſelben tyranniſchen Macht der Furcht.

Der Unterſchied war nur der, daß ſeine Furcht ſich von inneren Elementen herleitete, nicht von den aͤußern.

Seit ſechs Stunden befand ſich dieſer junge Mann, deſſen Name Philipp Thurné war, in dieſem ſelben Zimmer eingeſchloſſen. Waͤhrend dieſer ſechs Stun⸗ den hatte er alle Grade der fuͤrchterlichen Qual durch⸗ gemacht, welche Hoffnung und Angſt in einem Men⸗ ſchenherzen abwechſeln laſſen koͤnnen.

Er war aber auch auf dem Wege Alles zu verlie⸗ ren, bis aufs Leben.