Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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Berührung ſeines Haars; und vom Haare ging das Fie⸗ ber nach dem Kopfe. Seine Pulſe ſchlugen mit einer Heftigkeit, die ihn vermuthen ließ, daß er in der That nicht die Kraft beſitze, das Papier in Gegenwart Ande⸗ rer zu öffnen. Da ihm indeſſen daran gelegen war, Iſabellen zu überzeugen, daß er mehr Selbſtbeherrſchung beſitze, als ſie ihm zuzutrauen ſchien, that er etwas, was beinahe noch unglaublicher ſchien: ohne das Zimmer zu verlaſſen, ſetzte er ſich mit ſeinem Onkel und der Kam⸗ merräthin an den Spieltiſch, ſpielte mit gewöhnlicher Pünktlichkeit und führte ſein Protokoll vollkommen genau. Nach Tiſche ſprach er eine lange Zeit mit dem Ober⸗ ſten über die beabſichtigte Reiſe, und horchte, wie es wenigſtens ſchien, ſehr aufmerkſam auf die wichtigen Be⸗ merkungen des Oberſten. Als aber endlich Tante Ka⸗ tharine Sophie das Signal zum Aufbruch gab, flüſterte er Iſabellen ins Ohr:Sprich, ob ich nicht ein wenig Lob verdiene?

Ohne Zweifel, erwiederte ſie; aber Du verdienſt ein noch größeres, wenn Du auch morgen dieſelbe herz⸗ liche Zufriedenheit zeigſt.

Richard verbeugte ſich haſtig und verſchwand. Er hatte Iſabellen nicht anzuſehen gewagt, denn er hörte an ihrem Tone, obwohl derſelbe weder ſcharf noch triumphirend war, daß ſie ihn vollkommen durchſchaut hatte; aber ſeine eigenen Gefühle waren dabei zu ſehe gemiſcht, als daß eines die Oberhand bekommen konmien das niedrigſte, wenn auch natürlichſte, etwa ausgenom⸗ men: die Neugierde. 4

Jetzt ſtand er auf ſeinem Zimmer. Mit heftig Aüse pfendem Herzen und glühenden Wangen betrachtat es das zuſammengefaltete Papier. Welche Zugene in ihm wohl, die, wenn auch ungeſehen, ſolche n Minute n aufregten Gefühle, die ihn in den erhoben, und den Zinnen aller irdiſchen Herrliches 3