Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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in der andern auf eine Folter warfen, wo die peinigen⸗ den Qualen der Ungewißheit Keil um Keil auf ihn ein⸗ ſchlugen?Vielleicht, ſagte er zu ſich ſelbſt,iſt es am beſten, wenn ich dieſen Talisman ungeſehen ver⸗ brenne! aber gleich darauf ſchien ihm eine ſolche Handlung Feigheit zu verrathen. Wenigſtens mehr Feig⸗ heit, als Muth und da nun ein ſolcher Gedanke Macht über ihn bekommen hatte, half es nichts mehr. Er trat dem Lichte näher noch einen Moment des Beſinnens, und er entfaltete das Blatt. Ja, er ent⸗ faltete es, aber er ließ es wieder fallen, und taumelte mit beiden Händen vor dem Geſichte in den Sopha zurück.

Sah er wohl, was er zu träumen gewagt hatte, ſah er ſein eigenes, jugendlichfriſches Geſicht, von Iſabellens geliebter Hand gezeichnet? Nein, er ſah an ſeiner Stelle den Knochenmann mit Hippe und Stundenglas.

Ende des erſten bis vierten Bändchens.

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