Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

waren

kalt, t von in der

ur auf ſt ver⸗ ganz nanche eenuſſe, d noch Rei⸗ Frei⸗ alles Da⸗ . Er ange⸗ Fuße reund⸗ wär⸗ alichen ſchien. ud der t auf e war un ſie eines dort

317

aber etwas, das nur im geringſten auf die Unruhe der Leidenſchaft zu deuten ſchien, ſo war ſie kalt wie ein Bild ohne Leben und Wärme, ja ſie nahm dann ein Weſen an, das ſie einander vollkommen fremd machte.

Der Lieutenant war, wie wir ſehen, dem Feuer zu nahe gekommen, um nicht gebrannt zu werden, aber er beſaß auch einen guten und geſunden Verſtand, der bis auf Weiteres das Wort führte das heißt, der auch ein Wort mit ſprach. So lange dieſe vortreffliche Got⸗ tesgabe Wache hält, bleibt eine Maſſe kleiner gefährlicher Herengeſtalten ausgeſperrt, die ſonſt umher ſpucken; und das iſt gut. Aber auch der Verſtand konnte es nicht hindern, daß Iſabellens Bild mit jedem Tage immer tiefer in ſein Herz ſank; übrigens ſah es aus, als ob daſſelbe dort keine eigentliche Verwirrung anrichtete, ſon⸗ dern wie auf einem Paradebette lag, an dem Ehre und Stolz den holden Gaſt abwechslungsweiſe bewachten. Wie die Aktien jetzt ſtanden, war die Frage ſogar ſo weit gekommen, ob er, der arme Lieutenant, ohne Ein⸗ künfte und ohne andere Ausſichten, als die Verwalters⸗ ſtelle auf ſeines Vetters Gute, ſeiner Liebe geſtatten durfte, nach dem Höchſten ihrer Hand zu ſtreben, und wenn er auch dazu aufgemuntert würde. Aber da ſie ſelbſt die Straße ſo beſtimmt ausgeſteckt hatte, ſo konnte nie eine Rede davon ſeyn; und um keinen Preis wollte Richard den Verluſt des gegenwärtigen glücklichen Standes der Dinge riskiren.

Es war inzwiſchen eine beſtändige Wachſamkeit nicht nur über die Gefühle, ſondern auch über die Züge noth⸗ wendig; und nie hatte er ſich ſo verrathen wie in dieſem Augenblicke, wo ihn zuerſt eine unbeſtimmte, übereilte Hoffnung irre gemacht hatte, und dann eine entſetzliche Furcht wegen ihres ruhigen Ausſehens ihn etwas Un⸗ heilvolles ahnen ließ. Wie ſehr wünſchte jetzt Richard, daß der Name des Grafen nicht in dieſem Tone, in die⸗