ganze aß ſie
ſagte kleine „ da weiß i eher
Ich e ihn neuen ſtolzen ßt der Seite cheint, Züge nen?“ letzten üühen,
umſt,“ einem
.—
—
3¹5
beinahe traurigen Blicke. Den Namen, den man neben Klas leſen wird, habe ich längſt errathen; doch könnte
die Vermuthung fehl ſchlagen, und um unſer Aller Ruhe
willen hoffe ich, daß es geſchieht. Von dem Porträt aber neben dem„Stolz der Familie,“ wie Du eine ge⸗ wiſſe Dame zu nennen beliebſt, und die ohne Zweifel in einem rothen Shawl figurirt, könnte ich Dir wohl, wenn es Dir nämlich ein großes Vergnügen macht, eine kleine Skizze in Bleiſtift entwerfen.“
Die friſche Geſichtsfarbe des Lieutenants ward von einem höheren, ſtärkeren Purpur übergoſſen.„Wie ſoll, teſt Du ſchon das Ausſehen dieſer Perſon wiſſen können⸗ Du Zauberin?“
„Das wie iſt gleichgültig; genug wenn ich es weiß! Und ich verſichere Dich, Richard, ich weiß es; und Du ſollſt es von mir erfahren, wenn Du nämlich wünſcheſt.“
„Du haſt alſo wohl am Weihnachtsabend einige Zauberkünſte verſucht, welche Dir dann die wichtige Auf⸗ klärung verſchafften?“ ſagte der Lieutenant, indem er durch dieſen etwas erzwungenen Scherz der Antwort aus⸗ weichen wollte.„Aber wer hätte denken können, daß die gnädige Dame ſich zu einem ſolchen Unding herablaſſen würde?“
„Fehl geſchoſſen; ich brauchte um ſo weniger nach dieſen heidniſchen Küͤnſten zu greifen, als ich die Ge⸗ ſichtssüge ſchon vorher ſo gut kannte, wie heute. Aber was iſt Dir, Richard, biſt Du nicht bei Laune, oder magſt Du vielleicht nicht erfahren, wie die Perſon ausſieht?“
„Dein Bräutigam, Iſabelle?“
„Ja, mein Bräutigam!“
„Wenn Du willſt, ſo zeichne ihn immerhin; aber ich weiß nicht, ob ich nicht zu viel dabei wage, Jſabelle, Du darfſt nicht zu grauſam ſcherzen!“ Richard beugte ſich über ihre ſchone weiße Hand herab, die ſchon ein Bleiſtift erfaßt hatte.„Ach nein... laß es... laß es ſeyn! Wenn Du den Grafen M— zeichneteſt!“


