Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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Phiſches Glück haſt, ſo wirſt Du gewiß gut mit ihm eben.

Iſabelle ſchwieg. Was in dieſem Moment in ihrer Seele vorging, iſt nicht wohl zu ſagen, aber wenn es wahr iſt, daß das Auge die Gefühle der Seele dolmet⸗ ſchet, ſo war in ihr eine ſüße, innige, obſchon wehmüthige Luſt; etwas der Art lag wirklich in ihrem Blicke, als er eine Minute llang mit einem ganz unnennbaren Ent⸗ zücken auf Richard ruhte. In ſeinem Auge zeigte ſich, als ſie ihn ſo betrachtete, ein ſehr verſchiedener Ausdruck; aber da er ſie nicht anſah, gewahrte Iſabelle auch den vorübergehenden Blitz nicht, der weder auf Entzücken noch auf Luſt ſchließen ließ.

Gib mir meine Guitarre, Richard, ich will Dir Dein Lieblingsliedchen ſingen!

Nein, Iſabelle, ich bitte Dich, ſinge das nicht heute Abend! ſprach er mit leiſerer Stimme.

Wie ſo?

Ich ſehne mich dann zu ſehr heim, und ich habe doch im Sinne, Morgen fort zu reiſen.

Das haſt Du mir noch nicht geſagt!

Ich wollte es Dir gleich ſagen, aber da kam unſere große Abhandlung dazwiſchen. Der Zweck der Reiſe iſt ein Geſchäft für meinen Vater. Du weißt, daß ich heute in Tjällſtorp war.

Ich mußte das wohl erfahren, da Du nicht zum Eſſen heimkamſt; aber was iſt denn das für ein Geſchäft?

Je nun, ein recht ſonderbares in ſeiner Art. Du haſt gewiß ſchon gehört, daß wir von väterlicher Seite eine alte Familiengruft beſitzen. Dieſe liegt in der Ryder Kirche in dem Kirchſpiel W. Nun hat der Bater einen Brief von dem Probſte der Ryd er Ge⸗ meinde erhalten, des merkwürdigen Inhalts, daß, wenn Papa den Chor nicht mit einer wirklich bedeutenden Summe einlöſen wolle, die Saͤrge herausgenommen und

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