önnte der
aber ach! kam er alle näm⸗ Raum in hholm er⸗ Oberſten
deter ält⸗ ur ſeines einſamen riig nicht ſich doch ff ſeinem ne Win⸗ ſo; und eine paſ⸗ onen im as große, enlänglich rzurufen. Allem der er häuſi⸗ beſonder hung zu llen auf⸗
nun, ſie koßen ro⸗ U ausge⸗ uen aus⸗ mals ge⸗ r Oberſt
Befrie⸗ zie es ei⸗
*
V
ner Dame von ihrer Schönheit, ihrem Range und wahr⸗ ſcheinlichen Reichthume geziemte. Im Laufe der Weih⸗ nachten war man zwar vielfach eingeladen worden, aber theils hatte Iſabelle die Beſuche vermieden, theils war ſie ohne große Toilette erſchienen, und hatte nie ge⸗ tanzt. 1 Nun hätte der Oberſt doch wiſſen mögen, ob es ſeit der Erſchaffung der Welt ein Weib mit einer ſo merkwürdigen Laune, und von einem ſolchen Eigenſinn gegeben habe! Hatte er nicht Alles verſucht, Gutes und Böſes, Bitten und Drohungen, und doch ſaß der ver⸗ maledeite Shawl da, zu ſeinem unſäglichen Verdruſſe, mochte nun der gräfliche Nachbar auf Beſuch da ſeyn oder nicht.
Wenn der Oberſt z. B. ſagte:„Ich bitte Dich, verſchone mich doch wenigſtens für heute mit dem rothen Shawle!“ dann zog Iſabelle pünktlich ihren blauen an. Sagte der Oberſt dann:„Ich kann den verdammten blauen Shawl für mein Leben nicht ausſtehen,“ ſo zog Iſabelle kaltblütig wieder den rothen an, der offenbar ihr Liebling war; und weiter kam es nicht. Aber hätte ſich Iſabelle auch, wie Virginie ehedem ihrer Mutter ſchrieb, in einen Sack gehüllt, ſo würde man wahrſchein⸗ lich doch ihre überlegene Schönheit und Anmuth haben anerkennen müſſen; um wie viel reizender war ſie alſo nicht in dem weichen türkiſchen Gewebe, wenn ſie in liebenswürdiger Unart— wenn nämlich Unart liebens⸗ würdig iſt— halbliegend auf dem Sopha in dem rothen Kabinet ruhte!
„Willſt Du denn dem Grafen durchaus gar nicht
gefallen?“ fragte der Oberſt eines Abends, als ſie in
einſamer Vertraulichkeit in dem eben genannten Zimmer
ſaßen.„Ich erlaube mir gleichwohl Deine Aufmerkſam⸗
keit darauf zu lenken, daß ſein Vermögen, ſein Rang 20*


