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Es wollte den Anſchein nehmen, als könnte der Oberſt jetzt einer ungeſtörten Ruhe genießen; aber ach! da der Wind nicht von dieſer Seite herblies, kam er bald von einer andern! Nach jenem großen Balle näm⸗ lich, war eine Perſon, die auch ihren kleinen Raum in unſerer Geſchichte einnimmt, öfter in Tyringsholm er⸗ ſchienen, und mit ihr trat die Thätigkeit des Oberſten in eine neue Periode.
Graf Pontus von M=, ein fein gebildeter ält⸗ licher Junggeſelle, konnte doch wohl nicht nur ſeines Vergnügens halber eine ſo lange Zeit in dem einſamen Svärdſö verweilen? Er war zwar für gegenwärtig nicht durch Dienſtverhältniſſe gebunden, allein es ließ ſich doch vermuthen, daß er den zufälligen Beſuch auf ſeinem Gute nicht ohne beſondere Beweggründe in eine Win⸗ terquarantäne verwandelte. Inzwiſchen war es ſo; und es wurden, wahrſcheinlich um ſeinem Entſchluß eine paſ⸗ ſende Färbung zu geben, weitläufige Reparationen im Innern ſeiner Wohnung vorgenommen. Das große, ehedem prächtige Hauptgebäude war auch hinlänglich zerfallen, um eine ſolche Ausbeſſerung hervorzurufen. Indeſſen wollte die ganze Umgegend und vor Allem der Oberſt eine nähere Urſache kennen. Die immer hãuſi⸗ geren Beſuche des Grafen in Tyringsholm, beſonders nach Weihnachten, ſchienen auch die Vermuthung zu rechtfertigen, daß er bald als Werber um Iſabellen auf⸗ treten werde.
Aber was that Iſabelle unterdeſſen? Je nun, ſie ging ganz ruhig und unbekümmert in ihrem großen ro⸗ then Shawle umher, ohne welchen— den Fall ausge⸗ nommen, daß ſie ihn hie und da gegen den blauen aus⸗ tauſchte— ſich Niemand erinnern konnte, ſie jemals ge⸗ ſehen zu haben ſeit dem großen Balle, wo der Operſt zum erſten und einzigen Male die unendliche Befrie⸗ digung gehabt hatte, ſie ſo gekleidet zu ſehen, wie es ei⸗
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