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Zwanzigſtes Kapitel.
Herbſt und Weihnachten waren vorüber. Der Oberſt dachte kaum noch an Meßners Marie; denn ungeachtet Baron Klas nach ſeiner alten Gewohnheit regelmäßig jeden Vormittag nach dem Meßnerhauſe wanderte, ſo hörte man doch durchaus von Nichts, was in dieſer Be⸗ ziehung hätte beunruhigen können. Es war auch leicht begreiflich, daß der Baron, nachdem die durch den Stall⸗ meiſter herbeigeführte Verwirrung ſich allmählig gelegt hatte, ebenfalls wieder ſo ruhig wie vorher nicht nur ſchien, ſondern größtentheils auch war. Er ſaß in ſei⸗ nem Lehnſtuhl, trank ſein Glas Milch oder Waſſer, hörte auf Mariens Geſang und lehrte ſie ſeine eigenen Phantaſien ſpielen, wenn ſie allein waren. Aber nie ſprach er ein Wort von Liebe; deſſen ungeachtet war jeder Blick, den er auf ſie warf, die lebendigſte Erklä⸗ rung davon, daß dieſelbe in ſeinem Herzen wohnte.
Marie hatte ſich an dieſe ſtille Gluth gewöhnt, ſie wußte nur zu wohl, was die Blicke des Barons ſagten, und ihr Vertrauen zu ihm war ſo feſt, daß ſie oft Stunden lang ihre Hand in der ſeinigen ruhen ließ, wenn er es ſo wünſchte, und dabei wagte ſie ihn bis⸗ weilen anzuſehen. Klas Malchus, ſo zwiſchen ihr, die ihn jeden Tag ſtärker feſſelte, ſeinen Büchern und ſei⸗ nem Inſtrumente getheilt, wünſchte keine Veränderung, und ſehnte ſich durchaus nicht darnach, Stürme herbei zu rufen. Er war nie ſo glücllich geweſen wie jetzt. Niemand ſchien ſich um ihn zu bekümmern, und für dieſe Güte war er ſo ſehr dankbar, daß er die Artigkeit gegen ſeinen Vater ein paar Mal ſo weit trieb, um den dritten Mann am Spieltiſche abzugeben.
Das Fideicommiß. I. 20


