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ner unabhaͤngigen Stellung, die ihn in Stand ſetzte,
nach eigenem Gutdünken zu handeln, die Wünſche ſei⸗ ner Eltern gar nicht zu beachten. Es war ihm bitter zu wiſſen, daß eine ſolche Wahl ein fürchterlicher Schlag für ſie ſeyn würde, beſonders für ſeinen Vater. Doch dabei dachte er:„Mamaä und Papa mögen ja immer⸗ hin ungeſtört in der ganzen Herrlichkeit von Tyrings⸗ holm ſitzen, ich pachte mir eine kleine Wohnſtelle, und das Glück, das ich dort genießen kann, iſt mehr als ge⸗ nug für mich!“
Dieſer ganze Plan wegen ſeiner künftigen Verhält⸗ niſſe war kein geringer Schritt von Klas Malchus, wenn man ſich erinnert, daß er jetzt zum erſten Mal ſeine Stellung überdachte. Doch hätte er wahrſcheinlich noch ziemlich lange mit dieſer Ueberlegung gezaudert, wenn nicht der Heirathsplan ſeines Vaters ihn darüber aufge⸗ klärt hätte, daß man ihn ohne ſeine Mitwirkung mit einem Weibe zu verſorgen gedenke.
Die Heſtigkeit ſeiner Gefühle für Marien ward
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dadurch nur geſteigert; doch hätte er ſich auf alle Fälle—
niemals ſolche Bande aufnöthigen laſſen. Jetzt war es
indeſſen, wie es nun einmal war; Alles hatte die Kri⸗
ſis beſchleunigt, anſtatt ſie aufzuhalten; die Eiferſucht hatte das Werk vollendet— und von nun an konnte jedes Zuſammentreſſen mit Marien den großen„Familien⸗ ſchlag“ herbeiführen. 3
Wenn der Oberſt geahnt hätte, daß das Unglüc ſo an einem Strohhalm über ſeinem Haupte hing! Aber er hielt es wenigſtens noch für entfernt.
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