Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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Beſinnung 44

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Erzählung echſelweiſe

mit Schmerz und Entzücken zu erfüllen. Marie liebte ihn und er hatte ja keinen höheren Wunſch, als ſie die ſeinige nennen zu dürfen; aber in Klas Malchus' Bruſt ſtürmte es von unruhigen Ahnungen, wenn er in Gedanken die Orkane durchging, die künftig ihn ſelbſt treffen würden. Wenn Marie alles das verdiente, was er für ſie thun wollte er hatte im Sinne dieß zu er⸗ proben und wenn ſie ſich als eine ſolche zeigte, wie er ſie wünſchte,dann, ſagte er zu ſich ſelbſt,wird ſie die meinige, komme auch, was da wolle!

Mariens niedere Herkunft machte ihm keine Sorge; er hatte immer ſchon vor dem bloßen Gedanken gezit⸗ tert, mit einem Weib eine ganze, hochmüthige und vor⸗ nehme Familie auf den Hals zu bekommen, die ſich würde ein Recht nehmen wollen, bei Allem ihren Rath abzu⸗ geben und ſich in Alles zu legen, während er dagegen bei einer Frau ohne Familie und ohne Pretenſionen ſtets Hoffnung haben konnte, nach ſeiner eigenen Naſe gehen, und nach eigenem Behagen und ſo einſam, als er nur wollte, leben zu dürfen. Ein ſolches Leben an der Seite eines Weibes, das ihn hinlänglich liebte, um ihre Welt dort zu finden, wo er war; die ſich nicht nach Wechſel ſehnte, und beſtändig gleich herzenswarm, ihn einen Frie⸗ den, eine Seligkeit empfinden ließ, die er bei einer an⸗ dern nicht finden konnte; ein ſolches Leben mit ihr, ihr, die er ſelbſt erziehen und nach ſeinen eigenen Ideen bil⸗ den wollte, mit ihr, der Guten, Süßen, die zwar die Würde und alle Reize eines Weibes beſaß, aber keine Launen, keine Ziererei, kein erkünſteltes Weſen das war ohne Zweifel das Urbild eines Himmels auf Erden, und mit Marien, die nur für ihn geſchaffen zu ſeyn ſchien, würde er ohne Zweifel dieſes Glück erreichen, von dem er eben zu träumen angefangen hatte. So dachte Baron Klas; aber dieß war nur die eine Seite der Sache, und er war nicht ſo egoiſtiſch, um trotz ſei⸗

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