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3⁰²— ich ihr nicht ſchon geſtern das Inſtrument ſchickte, wie ich verſprochen hatte?“
„Ich hörte ſie nichts davon ſagen,“ erwiederte Mut⸗ ter Chriſtine ausweichend;„aber es wird wohl ſo geweſen ſeyn, da ſie den ganzen Tag aus⸗ und einlief.“
„Und ſie freute ſich, als ſie es bekam?“
„Das wird ſie wohl thun, wenn ſie zur Beſinnung kommt... doch darüber läßt ſich nichts ſagen.“
„Worüber läßt ſich nichts ſagen?“ Es war ein Glück, daß die Baronin eben in die Belletage hinauf gegangen war. Klas Malchus fragte mit einer ſo un⸗ ruhigen Heſtigkeit, daß Mutter Chriſtine nur die reine Wahrheit antworten durſte.„Mutter“ Chriſtine war zwar eine ſehr verſtändige und wackere Mutter“, aber ſie war auch ein ſcharſſinniges Weib, und wo ſie eine Gele⸗ genheit erſah, natürlich ganz unſchuldigerweiſe für ihren geheimen Plan zu wirken, da that ſie es.
„O Herr Baron, es iſt gewiß nicht gefährlich!“ antwortete ſie mit ſo glücklich modulirter Stimme, daß der Baron recht gut in Ungewißheit darüber ſchweben konnte, ob man⸗ ſich auf ihre Verſicherung verlaſſen dürfe.„Doch ich will Ihnen ſagen, wie die Sache ging. Peter, der das Klavier zu uns ſuhr, ſagte mir ſo heftig, daß ich hierher kommen und Euer Gnaden Ader laſſen ſolle, da Sie krank wären; daß Marie, das arme ſchwache Ding, es ſich zu ſehr zu Herzen nahm, und geradezu um⸗ ſank. Sie war alſo die erſte, die den Aderlaß bedurfte, und ſie bekam ihn auch. Aber nun bin ich gewiß, daß ſie wieder bei der Hand iſt, bis ich heimkomme, denn ſo etwas geht ſchnell vorüber.“
„Morgen,“ ſprach Baron Klas ganz leiſe,„hoffe ich geſund zu ſeyn. Seyd ſo gut, Mutter Chriſtine, und ſagt ihr das!“
Mutter Chriſtine ging; aber ihre kleine blieb bei dem Baron zurück, um ſein Herz we
Erzählung
chſelweiſe
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