mißfällt?“ biſſen merk⸗
mißfallen? piano ver⸗ e Baronin zu denken; beſcheidene
erröthend,
erſchenken, rhielt, ſo ügel weg⸗ ſoll noch
dige Frau
eine Mut⸗ e, geſchah wirſt Du en neuen, Meßner⸗
Malchus igen mit —„Habe ß herzu⸗
agt denn rde ſehr
nd wun⸗
! Aber ite auch
299
eiwas über Marie ſagen. Bisher war ihr Nuf ganz makellos; aber ich wage nicht zu behaupten, daß ſie ihn, auch für die Zukunft ſo erhalten möchte, wenn es bekannt würde, daß ſie ein ſo koſtbares Geſchenk von einem jun⸗ gen Manne bekommen habe.“
Die Baronin meinte zu wiſſen, daß ihr Klas Mal⸗ chus das zartfühlendſte und gewiſſenhaſteſte Naturell habe; er wuͤrde alſo gewiß keine ſolche Anſpielung hören können, ohne wohl zu bedenken, wie ſehr er Mariens höchſtes Kleinod, ihren Ruf, ſchonen müſſe. Aber auch die beſte Abſicht kann ihren Zweck verfehlen, beſonders wenn ſie nicht mit Menſchenkenntniß verbunden iſt; und ſo geſchah es auch der Baronin. Sie fand bald, daß es beſſer ge⸗ weſen wäre, ſie hätte geſchwiegen, als einen ſo gefähr⸗ lichen Gegenſtand berührt.
„Meine gute zärtliche Mutter,“ ſprach Klas ſanft und küßte ihre Hand,„ſey ganz ohne Sorgen in dieſer Hinſicht! Niemand kann ſich mehr davor hüten, einen Schatten auf den Ruf eines jungen unſchuldigen Maͤd⸗ chens zu werfen, als ich; doch dieß wird gewiß bei Marien nicht der Fall ſeyn. Nein, ſey deſſen gewiß, beſte Mama, und laß jetzt den Boten abgehen— denn ich will beſtimmt, daß ſie noch heute das Inſtrument bekömmt.“
Dieß war ſo zu ſagen ein kleiner Machtſpruch. Die Baronin konnte nicht widerſprechen; und Alles, was ſie nunmehr auszuwirken vermochte, war, daß das alte an⸗ ſtatt des neuen abgeſchickt werden ſollte.
Während man im Hofe daran packte, kam der Oberſt ſelbſt heraus.„Wo ſoll das ſeinen Weg hin nehmen?“ fragte er ſeine Frau, die einige Befehle wegen des Ab⸗ führens gab. Die Baronin, roth und blaß zugleich, und Vater und Sohn gleich ſehr fürchtend, wenn ſie Einem
von ihnen etwas zuwider that, antwortete auf eine Art,


