Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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Iſt etwas in dieſer Sache, was Mama mißfällt? fragte der Baron, und erhob ſich mit einer gewiſſen merk⸗ lichen Heftigkeit auf einen Arm.

Mißfaͤllt? Nein, behüte! was ſollte mir mißfallen? Ich ſetze natürlich voraus, daß Du Dein Fortepiano ver⸗ ſchenken darfſt. Sonſt dächte ich... Aber die Baronin dachte zu viel, um eigentlich an irgend etwas zu denken; denn ſonſt hätte ſie gewiß nicht eine ſo herzlich beſcheidene Einfältigkeit geäußert.

Wenn ich, erwiederte Klas Malchus erröthend,

nicht das Recht habe, dieſes Inſtrument zu verſchenken,

das ich ſelbſt vor mehreren Jahren von Papa erhielt, ſo habe ich doch wohl wenigſtens das Recht, den Flügel weg⸗ zugeben, den ich ſelbſt beſtellt habe; und der ſoll noch heute nach dem Meßnerhauſe gebracht werden.

Nun hätte man ſehen ſollen, wie die gnädige Frau ſo recht vom Regen in die Traufe kam!

Ich hoffe, Du biſt doch nicht böſe auf Deine Mut⸗ ter, mein beſter Klas Malchus! Was ich äußerte, geſchah nur aus Aufmerkſamkeit für Deinen Vater, das wirſt Du wohl einſehen; und ich bin gewiß, Du wirſt den neuen, ſo ſchönen und koſtbaren Flügel nicht nach dem Meßner⸗ hauſe ſchicken.

Aber bin ich denn ein Kind? fragte Klas Malchus ſehr ernſt und heftete ſeine großen ſchönen Augen mit einem ſichtlichen Mißvergnügen auf die Mutter.Habe ich denn nicht das Recht, etwas ohne Erlaubniß herzu⸗ ſchenken?

Ei freilich, guter Gott! Klaschen, wer ſagt denn das? Aber ich dachte nur, dieſe Handlung würde ſehr viel Aufſehen erregen.

Das hat nichts zu ſagen! Wenn ſich Jemand wun⸗ dern will, ſo mag er es immerhin thun

Ja, das ſagſt Du, lieber Klas Malchus! Aber es handelt ſich nicht nur um Dich; man könnte auch

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