Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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was ſeine Richtigkeit hatte. Er ſtellte ſich alſo hinter den Stuhl des Generals, bewunderte in wohl angebrach⸗ ter, ſtiller Aufmerkſamkeit die Feinheit und Geſchicklich⸗ keit des alten Herrn, wobei ihm nur hie und da ein Ah! des unwillkürlichen Staunens entfuhr. Der General nickte vergnügt. Es war eine ſeiner Schwachheiten, daß er es gerne hörte, wenn man ihn für einen geſchickten Whiſt⸗ ſpieler hielt: und da ſich jetzt durch das Aufſtehen der dritten Perſon ein Platz für den Stallmeiſter darbot, ſo nahm er denſelben mit einer gewiſſen ſchmeichelnden Be⸗ ſorgniß ein. Der Kapitän hatte heute nicht ſeinen heau jour; er hatte in der vergangenen Nacht zu viel ge⸗ ſchwärmt und war ſchläfrig. Dieß war ein Glück für den Stallmeiſter, denn ſonſt hätte gewiß irgend eine ſchlaue Anekdote die Aufmerkſamkeit des Generals auf das emſige Weſen gelenkt, womit jener ihn zu intereſſiren und ihm zu gefallen ſich bemühte. Nun, da der Kapitän ſo unthätig blieb, glückte dem Stallmeiſter beides. Er brachte eine ganze Maſſe heiterer Hiſtörchen zum Vor⸗ ſchein, deren Held immer er war. Dadurch unterſchieden ſie ſich von Brandlers Geſchichten, der immer in der dritten Perſon erzählte, und bekamen zugleich eine große Anſchaulichkeit, die den General amüſirte; und der alte Herr liebte es, ſich zu amüſiren.

Nach beendigtem Spiele ſchien des Stallmeiſters gute Laune auf einmal weg zu ſeyn. Beim Souper ſaß er ſtill da wie eine Bildſäule; er nicht, er trank nicht und noch mehr, er ſprach weder durch Worte, noch durch Blicke und Geberden.

Was iſt denn bei Ihnen auf der Bahn ſollte es ein ernſtes Uebelbefinden ſeyn? fragte der General, als ſie ſich im Korridore für dieſen Abend trennen woll⸗ ten Kommen Sie eine Weile zu mir herein; ich ſchlief heute Vormittag ſo lange, daß ich jetzt nicht ſchläfrig bin.

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