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die Haſenjagd ging— er hat alſo beſondere Geſchäfte, die den wohlwollenden Schleier der Dämmerung bedür⸗ fen? Wir wollen ſeiner Spur folgen. Doch zuerſt noch einige Worte, damit wir ſeine ſchlimmen Plänchen vor⸗ her etwas kennen.
Der Stallmeiſter Günthers, obſchon nur die unbe⸗ zahlte Uniform als Privateigenthum beſitzend, hätte es doch für höchſt verletzend für ſein reizbares Ehrgefühl gehalten, wie der Kapitän von dem Geiſt und Witze Anderer zu leben. Ein Mann wie er konnte ſich zwar herablaſſen, von dem Gelde Anderer zu leben, aber als Anekdotenerzähler geſucht zu ſeyn, pfui!— lieber wegen ſeiner Perſönlichkeit, ſeiner Feinheit und ſeinem geſell⸗ ſchaftlichen Tone! Er hatte auch nichts dagegen, eine Acquiſition am Spieltiſche abzugeben, aber nicht wie der Kapitän, der dieß als eine Nebenſache betrachtete. Nein, das war die Hauptſache, denn er feſſelte ſeine bewegliche Seele nur deßhalb an dieſe Taglöhnerarbeit, um ſich dadurch eine Quelle zu eröffnen, von der er ſeine Privatvergnügungen beſtreiten konnte. Dieſe Ver⸗ dienſte bildeten ſeine ſogenannte„kleine Kaſſe.“ Auch war er ein ausgezeichnet geſchickter Kartenſpieler, wenn es eine ordentliche Partie galt: bei dem bloßen Geſell⸗ ſchaftsſpiel verlor er mit der größtmöglichſten Liebens⸗ würdigkeit.
Es gab kein Mädchen auf viele Meilen im Um⸗ kreis, mit dem ſich der Stallmeiſter nicht abgegeben, dem er nicht mehr oder weniger den Hof gemacht hätte, je nach dem Gewinn, den er aus künſtigen Einladungen ziehen konnte. Das Hofmachen bei den Töchtertte Cou⸗ ſinen und Couſinen⸗Töchtern der Vornehmen geſchah gratis um der Ehre willen, und kam ſelten in die große Berechnung. Anders verhielt es ſich, wenn der Stall⸗ meiſter ſeine längeren Reiſen nach den Kleinſtädten machte: da wurde der Wirthsfrau der Hof gemacht— das ver⸗ minderte die Zeche. Bisweilen miethete er ſich auch bei Wittwen ein, die Zimmer abgaben, und war dann auſ⸗
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