Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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es nur nn nicht zu ha⸗ Schnüre, licht wie ein Geld aß man Menge kann; und iſt

n durch Eman⸗ che eine tadelns⸗ haupten, agen— ige Auf⸗ Form es viß nicht etwas: Ehrens⸗ ſche, ein wie die he Farbe das man mannig⸗ Nebel in igt Alles t Alles.“ die Form ſt. Die eine Klei⸗ Schlöſſer daß jedes Schloß⸗

53 herrn die Honneurs macht; und das iſt doch viel von einem Möbel! Man ſehe dagegen unſer modernes Ameu⸗ blement in einem modernen Schloſſe; es glänzt und prahlt— aber es iſt doch Bürgerlurus, der keinen Ein⸗ druck macht.

Bei all' dieſem Uebelſtand war der Oberſt, der gerne mit ſeiner Zeit gehen wollte, dennoch verſucht, die Pracht⸗ wohnung von Tyringsholm nach dem gegenwärtigen Geiſte einrichten zu laſſen. Unter dieſem Gegenwärtigen verſtehe ich aber weder den heutigen noch den geſtrigen; denn hätte der Oberſt von X— gerade jetzt gelebt, wo man den Werth eines alten ſchwerfüßigen Lehnſtuhles wieder recht zu ſchätzen verſteht, ſo hätte er ſich nie mit dieſem Kummer befaſſen können. Aber wir müſſen uns etwas zurück in der Gegenwart denken. Der Oberſt ging halb und halb mit dem entſetzlichen Entſchluſſe um, die ganze alte Herrlichkeit in der Auktion zu verkaufen, als ein Ereigniß eintrat, welches, falls das Majoratserbe damals in ſeine Hände gerathen wäre, gewiß zur Folge gehabt hätte, daß Alles in ſeiner urſprünglichen Geſtalt bleiben durfte.

Es geſchah nämlich, daß ein Rittmeiſter von Stock⸗ holm eines der Güter kaufte, welches an Tyringsholm

renzte, und der Oberſt, der an einem paſſenden und

gebildeten Umgang ein Vergnügen fand, über den alltäg⸗ lichen Namen Hukanſon wegſah; denn es war dem

Oberſt ſehr daran gelegen, für populär zu gelten, und

er ſprach gerne von der Lächerlichkeit alter ariſtokratiſcher

Vorurtheile, denen er jedoch ſelbſt im Innern und in

einem weit höhern Grade huldigte, als mancher wirklich

gediegene Ariſtokrat, der die Ahnen des Oberſten in einen Nebenzweig ſeines Stammbaumes hätte einſchließen können.

Inzwiſchen langte die Hukanſon'ſche Familie auf ihrem neuen Gute an und gab gleich darauf den Herrſchaften der ganzen Umgegend ein Gaſtmahl. Der Oberſt, der keinen Grund hatte, die Einladung abzulehnen, begab