Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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dem Titel als Oberſt ſeinen Abſchied genommen. Seine Einkünfte hatten ſich durch einen klugen Haushalt ver⸗ mehrt, und er und ſeine Frau beſaßen keine weitern Kinder als den obgenannten Sohn Klas Malchus und eine Tochter, die jedoch nicht im Hauſe der Eltern er⸗ zogen wurde. Der Kapitän dagegen, jetzt Major, der noch im Dienſte war, hatte eine ganze Schaar Kinder, woraus ziemlich natürlich hervorging, daß ſeine Umſtände trotz der bedeutenden Unterſtützung, die ihm ſein Schwie⸗ gervater reichte, nicht beſſer waren, als ſie eben noth⸗ dürftig ſeyn mußten. Beide, der Oberſt und der Major, hatten ſich ſchon längſt in der Nähe von Tyringsholm niedergelaſſen, der erſtere auf einem Pachthofe, in der Hoffnung ihn bald gegen etwas Beſſeres umzutauſchen, der Major aber auf dem kleinen und reizenden Gute Tjällstorp, welches der alte Baron von ſeinem Privat⸗ vermögen angekauft und ſeiner Tochter Ebba geſchenkt hatte. Tjällstorp enthielt ein nicht ſonderlich großes, aber neues, ſchönes und wohlgelegenes Wohngebäude, und die treffliche und dürftige Familie, die darin lebte, fühlte nicht den geringſten Neid nicht einmal einen Schmerz über den Verluſt der großen Hoffnungen, welche den andern Zweig der Familie, wenigſtens das Oberhaupt derſelben belebte...

Aber während wir im beſten Zuge ſind, um rück⸗ wärts zu gehen, eilt der Oberſt in ſeiner leichten Drotſchke vorwärts und hat eben jetzt eine hübſche grünbemalte Brücke erreicht, wo er wegen eines ihm begegnenden Hinterniſſes ſchnell die Zügel anzieht und haͤlt. Die Brücke geht über einen Strom, deſſen klare Wellen den Felſen beſpülen, auf dem das alterthümliche Tyrings⸗ holm gebaut iſt; und wie jener Reiſende wollen auch wir hier einen Augenblick ſtehen bleiben, um ſeine ſchöne Lage und ſein maleriſches Bild zu betrachten.

Im vollkommenen Gegenſatz gegen die rechte Seite, wo ſich die Waſſermaſſe in mehreren Fällen aus dem Das Fideicommiß. 1. 4