Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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fizier, als ſie der Wohnung der Frau Björkman ganz nahe waren:Sie ſind ſchon zum voraus unterrichtet, daß eine junge Dame..

Ja, ja, ich weiß. Ich habe vermuthlich die Ehre, mit..

Ganz recht, Herr Doktor! Ihre Geſchicklichkeit iſt in dieſem Augenblick meine ganze Hoffnung, meine ein⸗ zige Hoffnung. Ich ſage nicht mehr; aber laſſen Sie mich noch hinzuſetzen, daß Sie gewiß ſeyn mögen, daß eine anſtändige Belohn...

O, es hat noch gute Zeit, um davon zu ſprechen! Ich thue meine Pflicht bei Jedem, der mich ruft, ohne auf größere oder kleinere Belohnung eine Rückſicht zu nehmen.

Das glaub' ich wohl; aber natürlich muß die Sorg⸗ falt eines Doktors auch gewiſſe Grade haben.

Ja, je nach der Wichtigkeit der Krankheit, aber nie nach der des Patienten.

Bei dieſen letzten Worten, die der Doktor mit Nachdruck ausſprach, verſchwanden die Herren im Haus⸗ öhrn. Nach einem leiſen Pochen wurde die Thüre ge⸗ öffnet; und ſie befanden ſich in dem vordern Zimmer der eraminirten Frau.

Wie ſteht es? fragte der Fremde ängſtlich, und ſchlich ſich auf den Zehen nach dem innern Zimmer. Aber Frau Björkman rief ihn mit einem ſchnellen Winke zurück; worauf ſie, ohne ihm durch etwas Anderes als ein kurzes Schütteln des Kopfes zu antworten, leiſe mit dem Doktor zu ſprechen begann, worauf dieſer den Ober⸗ rock ablegte, und ſich am Feuer wärmte.

Nach einigen weiteren Vorbereitungen, während welcher der junge Offizier bald mit allen Zeichen der Verzweiflung und Ungeduld ſich auf den Sopha warf, bald mit bittenden Geberden die Hand des Doktors er⸗ griff, wurde der Vorhang ein klein wenig gehoben. Ein ſchwaches Lampenlicht warf hier ſeinen geheimnißvollen Schimmer über ein Ruhebett, und man gewahrte zwi⸗

Das Fideicommiß. I. 3