Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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umzuſatteln. Und ehe noch die Probſtin mit ihrer tödt⸗ lichen Antwort fertig war, ſetzte ſie wie im Zuſammen⸗ hang mit dem Vorhergehenden hinzu:Ich hoffe, meine gute Tante verſteht ein wenig Spaß! Wir beide ſind im Stande, die Herren zu beurtheilen, und wiſſen recht wohl, daß nicht Einer unter ihnen iſt, der es werth wäre, das gute Verhältniß zwiſchen zwei Frauenzimmern ſtören zu können.

Dieſe artige Wendung, die in dem höflichſten Tone ausgeſprochen und mit einer freundlichen Aufnöthigung von ein halb Dutzend Morſellen für diezu lieben Kinder, die kleinen Engel, begleitet war, welche wahre Muſter für andere minder begabte Engel ſeien, beſänf⸗ tigte die Probſtin vollkommen; und ehe ſie ihre gute Freundin verließ, war das Verhältniß wieder ſo herz⸗ innig warm, daß ſie mit dem huldvollſten Lächeln ſprach: Ich ſage Dir, liebe Henriette, wenn ſich auch kein Wort aus denen herausbringen läßt, die mit der Sache ſelbſt zu thun haben, ſo gibt es doch ein Ding, oder beſſer geſagt, ein Ding, welches eine verſtändliche Sprache ſpricht.

Welches denn, meine gnädigſte Tante?

Das Kirchenbuch, mein Kind! Ach! 4

Eines Abends es war etwa eine Woche nach obbemeldeter Unterredung als der Doktor ermüdet von den Beſchwerden des Tages eben eingeſchlafen war, ſeine Frau aber noch da lag und darüber nachſann, was für ein Vorgericht es denn eigentlich geweſen ſei, das die Bürgermeiſterin bei ihrem Souper an demſelben Abend gehabt habe, klopfte es heftig an die Hausthure.

Bei dem ungeduldigen, beſtimmten, und wenn man ſich ſo ausdrücken darf, vornehmen Pochen denn die Frau Doktorin Manning war mit dergleichen Tönen zu wohl bekannt, um nicht ſogleich zu merken, daß es ſich jetzt nicht um einen armen Kranken handle fuhr ſie

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