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heftig empor, aber in einer Aufregung, die weder die der Furcht, der Verwunderung, des Verdruſſes noch der Theilnahme war, ſondern weit eher ein Gefühl des wah⸗ ren Entzückens. Lange hatte ſie geträumt, gehofft und geahnt, daß dieſe Schläge ſich hören laſſen würden. Ge⸗ wiß— wahrſcheinlich— ja ohne alle Frage ſtanden ſie in einer glücklichen Verbindung mit der Heldin hinter dem Vorhange. Und da es ja faſt barbariſch geweſen wäre, wenn ſie den armen, ermüdeten Manning auch nur eine Minute vorher, ehe es durchaus nothwendig war, geſtört hätte, beſchloß die edelmüthige Gattin, zum erſten Mal nach ihrer Verheirathung, bei einer Gelegen⸗ heit wie dieſer, ihn nicht zu wecken, ſondern hüpſte ſelbſt leicht aus dem Bette, um die Kleider umzuwerfen und die Thüre zu öffnen.
Unſere Doktorin nahm es für ausgemacht an, daß es die Björkman'ſche Johanne ſei, die von ihrer Frau inſtruirt, das raſche Signal gegeben hatte. Und da ſich jetzt eine ſo gute Gelegenheit darbot, ſo mußte man, koſte es was es wolle, etwas aus der Jungfer Johanne herauslocken, da dieſe wahrſcheinlich ſchon in das Ge⸗ heimniß eingeweiht war.
Während ſich Frau Manning mit dieſen angenehmen Betrachtungen beſchäftigte, aber trotz aller Eile nicht mehr hatte anziehen können, als Strümpfe, Pantoffeln und einen kurzen Flanellrock, klopfte es auf's Neue, und das ſo ausdrücklich, daß, wenn ſie nicht das Erwachen ihres Mannes erwarten wollte, ſie wie ſie eben war, hinunterſpringen mußte. Sie warf alſo den andern Rock, den ſie in der Hand hielt, wie einen Mantel über die Schultern, ergriff die Lampe, nahm den Hausſchlüſſel zu ſich, eilte hinaus und zog den Riegel vor.
Aber o Himmel! welch' ein Schlag für die Scham⸗ haftigkeit der jungen Dame! Sie glaubte auch, wie ſie nachher mehrmals verſicherte— vor Schrecken ſterben zu müſſen, als nicht die erwartete Johanne der Frau Björkman, ſondern ein großer, außerordentlich dreiſter


