ſchuh an— den rechten trug er immer in der Hand— ohne daß der ſchärfſte Beobachter eine Bewegung ſeiner Lippen, oder eine Umwandlung und Milderung ſeiner Züge hätte wahrnehmen können.
„Ach Manningl wie hart behandelſt Du mich! Es gibt kein Weib, das ſo viel ausſtehen muß, wie ich. Immer werde ich zurückgeſetzt, als ob ich zu nichts An⸗ derem da wäre, als wegen Deiner Bequemlichkeit und Deinem Frühſtücke— und doch bin ich das beſte, zärt⸗ lichſte und unterwürfigſte Weib. Ich klage nie, ich dulde Alles, ich leide Alles, ich ertrage Alles.“
Der Doktor nahm eine Priſe, das letzte was er im⸗ mer that, wenn er ausging, ließ die Doſe in die Rock⸗ taſche ſchlüpfen und legte die Hand auf das Thürſchloß.
„Manning, um Gotteswillen! geh, nicht, ohne mir ein einziges Wort zu ſagen! Das haſt Du mir noch nie gethan, und das halte ich nicht aus. Sage mir wenig⸗ ſtens, ob ich Dich bis Mittag zu Hauſe erwarten darf?“
Auf dieſes Letzte nickte unſer unbeweglicher Doktor beifällig, wovon er ohne im Geringſten von den bitten⸗ den Blicken ſeines Weibes gerührt zu werden, die Thüre ſchloß und ging.
„Welch' ein Tyrann, welch' ein Tiger, welch' ein Steinherz!“ Frau Manning appellirte an alle Mächte üher, unter und auf der Erde, ob es in der ganzen Schöpfung ein Weſen gebe, das an Härte mit ihrem Mann verglichen werden könnte, und überzeugte ſich leicht, daß ſo etwas unmöglich ſey. Aber nachdem ſie eine kleine Weile in gebeugter Stellung das Weſen und die Miene einer Märtyrerin angenommen hatte, erhob ſie ſich mit der ganzen edlen und hohen Würde, die ihrer Meinung nach dem Weibe ſo wohl anſtund, wenn es gegen ein unabwendbares Schickſal kämpft.„Jeder Ver⸗ ſuch, etwas mit dem Manne anzufangen, iſt vergeblich,“ dachte ſie. Nichts, nicht einmal die ſchönſte Seite, die ein Weib anfweiſen kann, die Sanftmuth und Ergeben⸗
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