Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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Frau Manning, durch dieſen Ausruf, den ſie ge⸗ linde geſagt, für ungeziemend hielt, etwas aus dem Konzepte gebracht, fuhr etwas kleinlauter fort:Nun, was iſt denn das ſo beſonders? Was kannſt Du denn daran übel nehmen! War es weder ein Knabe noch ein Mädchen, ſo war es vielleicht eine kleine Mißgeburt, mit der Du Dir das Vergnügen machen kannſt, ſie in Wein⸗ geiſt zu legen, oder wohin Du gewöhnlich ſolche Selten⸗ heiten legſt.

Jetzt mußte der Doktor auf ſeine eigenthümliche, kurze drollige Weiſe lachen.Ich weiß nicht Henriette, was Du einmal wieder in den Kopf bekommen haſt; aber es iſt wahrhaftig etwas ſehr Tolles. Die letzte Un⸗ glücksreiſe des alten Brude währte ja anderthalb Jahre, und die Alte hat ſchon längſt ihren fünfzigſten Geburts⸗ tag gefeiert.

Jetzt kam die Reihe des Erſtaunens an Frau Man⸗ ning.Wer ſpricht denn von der alten Brude, dem armen Weib? rief ſie heftig.Hm! Du konnteſt doch begreifen, daß ich die vornehme Dame meinte, die vor ein paar Nächten hinter dem Vorhang im hintern Zim⸗ mer der Frau Björkman einlogirt wurde; gerade daſ⸗ ſelbe Frauenzimmer, zu dem Du heute gerufen wurdeſt.

Nie ſah man eine abſcheulichere Grimaſſe, als der Doktor jetzt machte, und nie bekam wohl ein Weib ei⸗ nen vielſagenderen Blick. Ohne ein Wort zu ſprechen, ſtand der ernſte Mann auf, wiſchte ſich mit der Ser⸗ viette den Mund, ſchlug die Rockärmel herab, und griff erbarmungslos zu Hut und Stock.

Manning, biſt Du böſe?

Der Doktor zog mit der äußerſten Kaltblütigkeit ſein Nastuch heraus und ſchneuzte ſich, daß die Fenſter⸗ ſcheiben klirrten.

Guter, lieber Manning, iſt es deun etwas ſo Schlimmes, daß ich weiß, was die ganze Stadt gewiß auch weiß. Und da ich überdieß Dein Weib bin, ſo Manning'chen! Der Doktor zog ſeinen linken Hand⸗