Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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warf;aber das iſt gewiß, wenn es das nächſte Mal wieder geſchieht, ſo ſoll die Viſitation etwas ſtrenger zu Werke gehen als gewöhnlich, und da werden wir ſehen, wer am Meiſten Grund hat, gewiſſe Rückſichten zu be⸗ obachten.

Nach dieſem Wink, deſſen Nutzanwendung Madame Weſtergren an ihren fünf Fingern herunterzählen konnte, war es der Frau Doktorin unmöglich, ihre Neugierde länger zu beherrſchen.Nun, ſagte ſie und bot Allem auf, um ſo gleichgültig als möglich auszuſehen, was iſt denn das für eine Geſchichte, die mein Mann kennen ſoll, wie die Frau Weſtergren behauptet?

Ei Gott bewahre, liebes Frauchen! ich ſagte nicht, daß er ſie kenne denn was das betrifft, ſo wird er es wohl ſelbſt am beſten wiſſen. Ich dachte nur in mei⸗ ner Einfalt ſo, weil er gerade da hineinging, wo ich herauskam.

Und wo ging er dann hinein 2

Madame Weſtergren nahm eine geheimnißvolle Miene an, legte ihre Korbſerviette zuſammen, und ſagte mit einem pfiffigen Blinzeln: zur Frau Bjorkman ging er hinein.

Ja, das iſt freilich eine rechte vornehme Dame! rief die Doktorin lachend.Ich hätte nie geglaubt, daß ſie ſo einfältig wäre, wie Frau Weſtergren. Iſt denn die Björkman, die Kröte, vornehm, weil ſie ſich beſſer und klüger denkt, als unſere brave und beſcheidene Ma⸗ dame Struttelin, und weil mein Mann ihr hie und da erlaubt, daß ſie bei Gelegenheiten, die ſie nicht verſteht und deren gibt es meiner Seel' manche ſich bei ihm Raths erholen darf? Nein, da ſoll man ſehen, die will vornehm ſeyn! Aber ich ſage, ich, daß ſo einge⸗ bildet ſie auch iſt, ſie nie die Ehre haben ſoll, zu mir kommen zu dürfen; denn bekomme ich auch noch ein halb Dutzend Gottesengel zu den Sechſen, womit mich unſer Herr geſegnet hat, ſo nehme ich doch die Struttelin, ob