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wir wohl abtragen, doch den andern in unſerem ganzen Leben nicht!“
„Genug davon, mein guter Vater Lönner— ich hatte wohl ebenfalls einen kleinen Eigennutz, als ich der kleinen Familie im Thale ſo gerne diente!... Doch um Entſchuldigung— wo iſt Nanny?“
„Sie iſt mit Ragnar und dem kleinen Konrad aus und fiſcht,“ fiel Magda ein, welche den Kaffeekeſſel ſchon auf das Feuer geſetzt hatte,„und es dauert nicht lange, ſo haben wir ſie hier.“
„Aha, iſt der Steuermann Lönner zu Hauſe?— Um ſo beſſer, da kann ich ſeine Bekanntſchaft machen!“
„Capitän zum Fruühling, Herr Gottlieb!“
„Kronbefehlshaber, Frau Lönner, wenn Sie belieben!“
„Wie? ſchon?“
„Ja, ſchon volle acht Tage! Doch mein wahres Glück kommt auch erſt im Frühlinge; denn da denke ich mir eine eigene kleine Haushaltung anzuſchaffen.“
„Aha!— vielleicht auch eine Haushälterin?“
„Das könnte wohl möglich ſein!“
Bei dieſen Worten warf Magda dem Vater einen verſtohlenen Blick zu, den dieſer erwiederte. Gottlieb aber brach davon ab und fing ſtatt deſſen an, über den Verluſt des guten Calle zu reden, deſſen Tod er ſchon erfahren hatte.
Wäͤhrend der halben Stunde, welche hierauf ver⸗ ging, zeigte der junge Gaſt eine ziemlich große Ungeduld. Er ging beſtändig an das Fenſter, um hinauszuſehen, er merkte gar nichts davon, daß Magda und der Alte hinter ſeinem Rücken ſchmunzelten.
Endlich erblickte er das Boot, und nun eilte er an das Ufer hinab.
Und wirklich waren es die beiden Geſchwiſter, welche zurückkehrten.
Als hätte gleichſam eine geheime Sympathie in der ganzen Familie die Gedanken Aller auf einen und den⸗
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