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denn dann bin ich gezwungen, beſchwerlich zu fallen... und kümmern Sie ſich auch nicht um den Glockenzug— es gibt nur Chikane, wenn die Dienſtleute hereinkommen!“
„Was will Er denn, ſchrecklicher Menſch?“.
„Sitzen, wo ich ſitze, für's Erſte weiter nichts!“
Plötzlich erhielt die Patronin eine neue Ahnung— wenn ſes ein unglückliches Opfer einer wahnſinnigen Liebe wäre!
„Wie?“— ſie hatte ihre ganze Würde in der Stimme geſammelt—„ſitzen, wo Er ſitzt?... es iſt ja in mei⸗ nem Schlafzimmer!“
„Das ſehe ich wohl!“
Dort hat aber kein Menſch das Recht, zu ſein, als nur mein Mann!“
„Und ich!“
Bei dieſer unerwarteten Antwort bekam unſere Frau den Muth, ihren unverſchämten Gaſt näher zu muſtern; es war eine recht angenehme Geſtalt, die ihr mit ihren großen und überaus kühnen Augen ſowohl Intereſſe, als auch Abſcheu einflößte; der Abſcheu kam daher, daß die Geſtalt in eine blaue Friesjacke gehüllt war, welche den Fehler hatte, daß ſie ihre romantiſche Illuſion gänzlich zerſtörte.
„So erkläre Er mir doch dieſe beiſplelloſe Unver⸗ ſchämtheit!“
„Die Erklärung wird ſehr bald kommen!“
„Sehr bald— alſo nicht mich ſucht Er?“
„Nicht eigentlich.“
„Alſo meinen Mann?“
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„Nun? habe ich denn etwas damit zu thun?“
„O ja, ein wenig!“.
„Hal“ rief Frau Ulgenie, die ſich jetzt der erſten Aeußerung des Beſuchenden erinnerte,„ha! hier muß ein Geheimniß ſein! Sie ſagten ja, daß Sie der Mann einer Andern wären?“—
„Richtig, ja!“
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