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und ſo lange ſie dieſe fand, war ſolches ein Zeichen ſeiner fortdauernden Liebe und Treue. Und alle Jahre war Magda's Ernte gleich groß geweſen.
Als nun der Mann ſo froh und glaubwürdig fragte: „Haben dieſe Dir denn keine Antwort gegeben?“ warf ſich Magda an ſeine Bruſt und beugte ſeinen Kopf zu⸗ rück, indem ſie ihn aufmerkſam betrachtete.
„Ho, ich werde morgen wohl beſſer ſein, wenn ich mich richtig fein raſirt hahe!“ meinte Ragnar, und brüſtete ſich ein wenig in ſeiner kurzen blauen Jacke.
„Du biſt ſo gut, daß es gefährlich ſein möchte, wenn Du beſſer wäreſt!... Aber, lieber Ragnar, Du haſt ja die Kinder noch nicht gemeſſen und geſehen, wie weit ſie über das Merkzeichen gewachſen ſind— das pflegt ja ſonſt immer Dein erſtes Geſchäft zu ſein!“
„Dießmal empfingt Ihr mich ja auch mit ſo merk⸗ würdigen Neuigkeiten, daß ich das Gewöhnliche ganz vergaß. Herzlich betrübte es mich auch, zu ſehen, daß Calle ſich zur letzten Reiſe klar machte— er war wohl im letzten Winter ein wenig ſchwächlich, doch das ging ſchnell vorüber.“
„In unſerer kummervollen Zeit hat er zu viel ge⸗ arbeitet, und dann hat er ſich ſo wenig um ſich ſelbſt bekümmert, und dann... ja, ja, es iſt etwas ſon⸗ derbar mit dem Jungen.“
„Was denn ſonderbar? Er iſt nie ſo ganz rich⸗ tig geweſen— meinſt Du, das hätte zugenommen?“
„O nein, das meinte ich nicht...“
„Nun, ſo ſage doch!“
„Lache nur nicht über meine Einbildungen und werde dem armen Calle nicht böſe! Es iſt ſo, daß... er mich ein wenig allzu lieb hat, und das zehrt an ihm, obgleich er es ſelbſt nicht verſteht.“
„Was Du da ſagſt, iſt nicht zum Lachen! Jetzt fällt es mir auch ein, wie ſonderbar er ausſah, als er mir gerade herausſagte, daß er mißgünſtig wäre, da ich Dich küßte. Armer Junge! ſollte ich böſe wer⸗
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