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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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17. Nagnar. Der Herbſt war gekommen.

In dem Thale lagen ganze Haufen vergilbter Blätter.

Die Vögel ſchwiegen, das Gras war verwelkt und Regen und Stürme hatten die Quelle getrübt.

Aber wenn auch in der Natur Alles von Verhee⸗ rung und Verwandlung redete, ſo war dort in dem rothen Häuschen dennoch die Freude ein Gaſt; denn der junge Hausvater war eben heimgekehrt und ver⸗ nahm in dem Kreiſe der Seinigen, den Arm um ſein junges Weib geſchlungen, die Erzählung der ſchmerz⸗ haften und frohen Ereigniſſe, die vorgefallen waren.

Sobald der Greis geendigt hatte— denn er war der Erzählende— trat Ragnar vor und ſchloß den alten Vater heftig in ſeine Arme.

„Welch ein Unthier hat das angeſtiftet?“ ſagte er. „Ich ahne etwas!... Einen ſo alten Mann in's Ge⸗ fängniß zu ſetzen— und ich war nicht zu Hauſe, ich konnte Euch nicht ſchützen, Ihr armen Frauenzimmer, da Ihr ſolches mit anſehen mußtet!“ Und bei dieſen Wort⸗n ſchwollen die Adern hoch an in dem männlichen

ntlitze.

Ein leiſes Huſten an der andern Seite des Zim⸗

mers machte, daß Ragnar's Blick dorthin flog. „Ich verſtehe, mein Calle! Du hätteſt gerne viel gethan... und das haſt Du auch. Ich hatte Unrecht

— vergib mir, Calle— als ich ſagte, die Frauen⸗

zimmer wären allein geweſen!“

Und nun ging der große, kraftvolle Ragnar, deſſen wettergebräunte Wange von ſtarker Bewegung flammte, nach dem Theile des Zimmers, von welchem man das Huſten vernommen hatte, und reichte die Hand ſeinem Bruder Calle, der, vergilbt wie draußen das Laub,

auf der anblickt

De immer an die

Al nur ein

Weiſe