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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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eine Zukunft— Du darfſt mein Anerbieten nicht aus⸗ ſchlagen!“

„Ich ſchlage es auch nicht aus, obgleich ich es jetzt nicht in Anſpruch nehme, denn für den Augenblick be⸗ darf ich nichts— falls Sie nicht, um meine Füße und Stiefel zu ſparen, mir Reiſegeld geben wollen— wenn ich aber vielleicht in der Vogtei des Vaters feſten Fuß erhalte, ſo werde ich mit der größten Dankbarkeit Ihres gütigen Verſprechens gedenken.“ ¹

„Thue das, ich verſpreche Dir, daß ich ein gutes Gedächtniß haben werde.“

„Noch ein Wort, Onkel! Laſſen Sie die ehrliche Frau in Ruhe— ſie wird dennoch niemals Ihre Beute!“

Bei dieſen Worten ging eine Aſchenfarbe über das Geſicht des Patrons, und er blickte mit einer Art von Schauder um ſich.

„O, die Wände haben hier keine Ohren!... Alſo,

Onkel, Sie beherzigen meine Bitte?“ „Ganz gewiß!... dieſes Weib hat mich wahnſin⸗

nig gemacht, aber ich glaube, die Angſt, welche ich ſeit

geſtern Abend ausgeſtanden, hat mich jetzt geheilt. Auf keinen Fall gehe ich mehr dahin!“ * 4*

Gewiß ſangen die Vögel in„Lafontaine's Thal“ lieblicher, als gewöhnlich, gewiß dufteten Roſen und Lavendel friſcher, als jemals, als der junge Herr Gott⸗ lieb das Oberhaupt der Familie zurückbrachte— we⸗ nigſtens meinten Alle dieß.

Und wann, außer bei Ragnar's Ankunft, wurde wohl in dem rothen Häuschen ein ſolches Feſt gefeiert?

Das war ja ein wirklicher Schmaus! Reisbrei, Fiſche und Kuchen.. der Alte im Hochſitze... Gott⸗ lieb, der aus der Reiſekaſſe die Bewirthung beſtellt hatte, neben Nanny... die Kinder eſſend, als wollten ſie dieſes Geſchäft gleich für ein ganzes Jahr abma⸗

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