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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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„Ja, ja, es wäre grauſam— denn es iſt wahr, ja vollkommen wahr, daß... daß...“

„Was, mein geliebter Fabian?“

„Daß ich Dich noch nie ſo angebetet und verehrt habe, wie jetzt, ſüße, ſüße..“ Er konnte kein Wort mehr hervorbringen.

„Fabian, dieſes Feuer!. Ha, Du begreifſt alſo endlich, daß Du glücklich biſt?“

„Ja, wie die Verdammten!“ ſeufzte er in der großen Angſt ſeiner Seele.

Die Patronin hörte jedoch nur das erſte Wort.

16. Ein Feſt.

Als Gottlieb am folgenden Morgen erwachte, ſah er, daß er ſchon Beſuch hatte. 4 Onkel Fabian ging im Zimmer auf und ab, und ſo jämmerlich ſah er aus, daß Gottlieb ein wenig Mitleiden mit ihm empfand.

„Nun, Onkel, wie ſteht's?“

„Was verlangſt Du?“ 1

„O, der Tauſend, Onkel, in welchem Tone ſagen Sie das?— Gerade ſo, wie ein erſchrockener Reiſen⸗ der, dem der Straßenräuber zugerufen hat: Die Börſe oder das Leben!“

„Was Du mir geſtern Abend ſagteſt, war unge⸗ fähr daſſelbe.“

„Welch ein Irrthum!— es iſt keinesweges meine Abſicht, die Rolle des großen Rinaldini zu ſpielen! Ich bin der friedlichſte Menſch von der Welt, und wenn Sie zu Hauſe in angenehmer Ruhe zu leben wünſchen,

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