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gute Nacht! Grüßen Sie Nanny— bald iſt Alles wieder in der alten Ordnung!“
„O, tauſendmal Dank!... Sobald Ragnar zurück⸗ kommt, bezahlen wir mit Gottes Hülfe.“
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Gottlieb's Herz klopfte vor Freude, als er nach Almwik zurückkehrte. Doch Einer, deſſen Herz eine unerträgliche Beklemmung litt, war unſer Patron, der zitternd in das Gemach ſeiner Gattin trat, in der Furcht, Gottlieb möchte ihm ſchon zuvorgekommen ſein.
„O, wie ſteht es mitk Dir?“ fragte die Frau, welche ſich ſchon zur Ruhe begeben hatte.„Du ſiehſt ſo aufgeregt aus— das Pferd iſt doch wohl nicht ſcheu geworden oder etwas Anderes vorgefallen?“
„Nein, ſüße, theure Ulgenie, tüte Ulgenie, nichts — gar nichts! Aber mein Kopf iſt den ganzen Nach⸗ mittag ſo ſchwer geweſen.“
„Das kommt daher, weil Du zu viel ſchläfſt!“
„Vielleicht— ich will denn künftig weniger ſchla⸗ fen. Ich will in Allem Dir zu Willen ſein, geliebte Gattin!“
„So, mein Lieber, biſt Du ein würdiger Gatte— und wenn ich Dich immer ſo ſähe, würde ich nicht ſo vielen Grund zu Klagen haben!“
„Haſt Du Dich denn über etwas zu beklagen?“
Der Patron war dem Erſticken nahe: er ſah überall Geſpenſter, der arme Mann.
„Ich ſage das nicht, um Dich zu beunruhigen, mein Alter.. es wäre unedel von mir, dieſen Augen⸗ blick zu wählen, in welchem Du Deine Pflichten ſo vortrefflich zu verſtehen ſcheinſt, um Dich an andere Augenblicke zu erinnern, da es ſo ausſieht, als wäreſt Sn mucht ſo durchdrungen von dem Werthe Deiner
attin.“ 4


