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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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er war bei en worden; dabei ſtehen zen vor das

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Thal, ſondern er ſiel auch geraden Wegs durch die Fenſterſcheibe— ein Umſtand, der machte, daß Gott⸗ lieb unſchlüſſig wurde. Endlich aber mußte er ſich dennoch überzeugen, wie es eigentlich ſtand, im Fall nämlich ſeine erſte Ahnung gegründet ſein ſollte.

Nachdem er die Hecke, welche bis dicht an das Haus fortlief, zurückgebogen hatte, ſtreckte er vorſichtig den Kopf hervor; da er jedoch bald einſah, wie ſicher er ſein konnte, ſo wagte er ſich bis an das Fenſter, welches wegen der Wärme der Luft nur loſe mit einem Endchen Bindfaden zugemacht war.

Welch ein ſchönes Gemälde begegnete nun ſeinen Augen!

In dieſer Kammer— dem kleinen Tempel des Ehepaares— ſpielten die Mondſtrahlen auf den ſämmt⸗ lichen Fiſch⸗ und Jagdgeräthſchaften Ragnar's, welche, ſorgfältig geordnet, die Wände bedeckten. An dem

außerſten Ende ſchwenkte ein alter Seemannshut,„Süd⸗

weſt“ genannt, auf der Spitze einer Angelruthe, und unter dieſer Art von Trophäe war in der Ecke ein alter, ſchmaler Schiffſchrank, deſſen offene Thüren eine fleie Ausſicht über die goldgeränderten rothen und blauen Trinkkrüge, die rofigen Theetaſſen und die kleine blanke, plattirte Kanne geſtatteten. Einige ungemein prächtige Nürnberger Spielſachen befanden ſich auf dem oberſten Brette, und auf dem zweiten wurden in zwei glaͤſernen Schachteln die unbedeutenden Koſtbarkeiten verwahrk, welche Magda theils als Braut, theils als Frau erhalten, und welche ſie eben jetzt, nachdem fie die Kinder zu Bette gebracht, gemuſtert hatte, um vielleicht etwas zu finden, das die Wanderung ihrer Kuh erſparen konnte. Aber ach, ſie hatte ohne Zwei⸗ fel nichts gefunden, das in einem ſo hohen Werthe

ſtand, denn Magda's Putz beſtand meiſtentheils aus

Bronze. Jetzt lag das junge Weib feſt eingeſchlummert über der Wiege ihres Kindes. 8 *