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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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von dem Großvater geſegnet worden war: er war bei der Unruhe des Abſchieds gänzlich vergeſſen worden;

da es jedoch nicht denkbar war, daß es dabei ſtehen

bleiben konnte, ſo ſtellte ſich Magda draußen vor das vergitterte Fenſter und rief:

„Vater, Vater! ſei ſo gut und ſieh heraus, ſo will ich Dir den kleinen Swen hinauflangen!“

Augenblicklich zeigte ſich das ſilberweiße Haupt des Greiſes, und nun nahm Magda den Kleinen der kleinen Kerſtin ab, um ihn dem Großvater hinauf zu reichen.

Und nun war Alles abgethan.

Der letzte Blick wurde gewechſelt... Magda ver⸗

ſchwand mit den Kindern.

15. Die Wache.

Auf die Hitze des Tages war die friſche Lauigkeit des Auguſt⸗Abends gefolgt. Der Zeiger ſchritt über halb Elf vor, als Gottlieb, welcher in der Nähe des kleinen, rothen Hauſes im

Thale auf⸗ und abpatrouillirte, anſing zu glauben, daß

er ſich geirrt hätte, und daß, wenn er ſeine Wache

fortſetze, der Patron Fabian in aller Gemächlichkeit

auf einem andern Wege nach Hauſe kommen würde.

„Es iſt ſo ſtill drinnen,“ ſagte er zu ſich ſelbſt;

„ſie ſind gewiß ſchon zu Bette gegangen!“

Er ſchlich längs der großen Hecke von ſpaniſchem Flieder an das Fenſter in Magda's Zimmer... Nanny ſchlief nach dem Giebel hinaus— dahin wollte er nicht einmal den Blick werfen. 1

Der Mond erhellte nicht nur das ganze ſchoͤne

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