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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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tung ausſetzen— und dann, Vater, verſtehſt Du, wäre cchuſ⸗ gut wie baares Geld, wenn man mich zum Pfande etzte.“

„Mein guter Calle, Du meinſt es ſehr gut— aberfs geht nicht ſo zu, wie Du in Deiner Einfalt denkſt.“

„O, das iſt ſehr ſchlimm, Vater... ſonſt hät⸗ teſt Du die ganze Summe bekommen, wenn ich geſtor⸗ den uch hoffe wohl ſelbſtvor d tzu hab

„Ich hoffe wohl ſelbſt vor Dir geendigt zu haben— Du biſt jung, Du!“ 3 t 35 z

„Ja wohl, ich bin jung an Jahren; als ich aber letztlich— es war noch dazu an einem Freitag Abend— über den Kirchhof nach Hauſe ging, ſo hörte ich gerade über der Kirche eine Stimme, und auf dieſe Stimme verlaſſe ich mich...“

„Herr Gott, was Du Alles denken kannſt!“ fiel Magda ein, indem ſie zum erſten Male Calle's einge⸗ fallene Wangen mit Schrecken betrachtete...„Was ſagte denn dieſe Stimme?“

„Calle, Calle!“ ſagte ſie, und ſo rief ſie dreimal, Calle, Du lebſt nicht lange!“.

„Dein Kopf iſt ſchwach, mein Sohn,“ ſagte der Vater,„und das kommt daher, daß Du nun eine lange Zeit über Deine Kräfte gearbeitet haſt. Wenn der Körper Ruhe bekommt— und Ruhe mußt Du ihm geben— ſo wirſt Du beſſer... Laß mich aber doch

wiſſen, was Du über das dachteſt, das Du zu hören

meinteſt?“

„Ich dachte gar nichts, ſondern antwortete nur:

Wirklich?— meinethalben!“

Aber mit ſolchem Aberglauben machſt Du ja den

Vater traurig!“ ſiel Magda ein.

„Traurig?— o, das glaube ich nicht!.. ſollte er wohl traurig ſein, wenn unſer Herr Chriſtus in ſeiner Gnade mit mir fürlieb nehmen wollte? Es wäre wohl eher ein Feſt, worüber man ſich freuen könnte... Es

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