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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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zuſammen bei dem Anblick dieſer gefallenen Größe, die jetzt düſter und verlaſſen, ein drohendes Zeichen vor den Blicken der Vorübergehenden, dalag.

Aber noch weit düſterer und drohender ſah es aus innerhalb der Mauern, wo der verwitterter Ueber⸗ wurf ſtets bereit zu ſein ſchien, herunterzufallen. Die kalte Feuchtigkeit ſiel in Tropfen von der Decke herab, deren hundertjähriger Schimmel längſt die ehemaligen Arabesken und Gemälde begraben hatte; und anſtatt der großen meſſingenen Kronleuchter, die dort einſt an ihren Ketten gehangen hatten, hing jetzt eine Menge Kron⸗ leuchter von Spinnengewebe daſeldſt, worin eine ganze Colonie von Spinnen wohnte und ſich von den Atomen nährte, die in der faulenden Wohnung ausdünſteten. Und außer den Spinnen, den Ratten und bisweilen einem unglücklichen Gefangenen, gab es kein lebendes Weſen in dieſen Mauern. Doch oben auf dem Dache wohnte ein Schwarm von Dohlen, die, von den Gefan⸗ genen gut behandelt, ſich gewöhnt hatten, in ihre Luken einzuſehen, um einige Broſamen zu erhalten.

Der alte Lönner hatte ſich ſchon mit ihnen bekannt gemacht und ſeine Freude an den Dohlen, während er ſeufzend auf den Beſuch ſeiner Kinder wartete.

Als Magda ankam, fand ſie durch Calle's Vor⸗ bereitung den Weg ſchon offen zu dem Zimmer, welches ſie ſuchte.

Der Alte, welcher gerührt, aber reſignirt zu ſein ſchien, ſaß auf der Kante ſeines Bettes und hatte auf jedem Knie eines von den Kindern. Calle ſtand vor ihm und gab Beſcheid über Alles, was zu Hauſe vor⸗ gefallen war.“

Doch die wehmüthige Bewegung, die ſich bei dem Anblicke des Sohnes und der Kleinen auf ſeinem An⸗ tlitze gezeigt hatte, ging ſchnell in eine lebhafte Freude über, als er die freundlichen Züge ſeiner Schwieger⸗ tochter erblickte. Seine Arme zitterten, als er ſie um⸗ ſchloß, und ſein Herz wurde ganz weich, als ſie liebe⸗

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