Mädchen?“ ich ging, ige Geſell⸗ ch ſie noch
ihr nicht ſt doch we⸗
gs; da es zu meiner ſerheirathen es bei der
edeſt Du ſo Dir einen
ſcht, ſo iſt dchen zieht. die Strafe
daß ich für
weißt, daß ich da ver⸗
Sie würde ndelte.“
mich, Dir tter, meine Almwik zu Fehltritten
„ ttlieb, ohne d ich habe
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mich ausgeruht; dann bin ich bereit, dem gegebenen Befehle nachzukommen.“
„Gut!“ murmelte die Patronin, indem ſie ſich zornig entfernte,„das ſollſt Du mir büßen!...“
Ohne mit Reflexionen über die gehabte Unterre⸗ dung viele Zeit zu verlieren, ſetzte Gottlieb ſeinen Weg nach dem Thale fort.
Er hatte Nanny nicht in dem Boote geſehen, und ſein Herz klopfte ſo heftig, daß er darüber ſelbſt er⸗ ſtaunte, als er, nachdem er das junge Mädchen ver⸗ geblich bei der Quelle geſucht hatte, nach dem Hauſe hinauf wanderte und vor der verſchloſſenen Thür deſſel⸗ ben ſtehen blieb.
„Sie kann doch wohl nicht krank ſein, da ſie nicht mitfuhr?“ fragte er ſich ſelbſt.„Nein; denn da hätten ſte ſte wohl nicht allein gelaſſen.“ 2*
Er klopfte an, mußte das jedoch öfter wiederholen, ehe er matte Schritte vernahm.
„Wer iſt da?“
„Ich, Nanny!“
Ein Ausruf der Freude und des Erſtaunens war die Antwort.
Darauf wurde der Riegel hinweggeſchoben, und Nanny zeigte ſich mit Wangen, die ſo weiß waren, wie weiße Roſen. Sie hatte ihren einzigen Sonntags⸗ ſtaat an, ein ſchwarzes Orleans⸗Kleid, das ſehr hoch an den Hals hinaufging, und dadurch ihren runden und geſchmeidigen Wuchs in ſeinem ganzen Vortheile zeigte.
Ohne ein Wort, von allen ihren Gefuhlen über⸗ wältigt, warf ſie ſich in Gottlieb's Arme... und nie⸗ mals war eine reinere und innigere Umarmung darge⸗ boten und erwiedert worden.
Mit feinfühlender Zärtlichkeit drückte Gottlieb den zweiten Kuß auf Nanny's Lippen; und nachdem er ſie einige Augenblicke betrachtet hatte, ſagte er leiſe:
„Arme Nanny, armes Kind! Du haſt wenigſtens einen Freund in Deinem Unglücke!“ 1


