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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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der Verſuchung nicht länger, ſondern begrub das ganze Geſicht in den Blumenſtrauß. Aber ſchnell zog er ſich zurück— er hatte einen Gedanken, der ſeine Züge lang und düſter machte. Und dennoch ſchien er vor einem Augenblicke noch ſo glücklich zu ſein!

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Nanny hatte ihr kleines hübſches Geſicht an die Fenſterſcheibe gedrückt; noch nie war ihre kleine Welt ihr ſo friſch und grünend erſchienen; daher hörte ſie es nicht, daß die Thür aufging und Calle mit ſeinen eigenthümlichen hohen und langen Schritten hereintrat.

„Dank!“ ſagte Calle.

Nanny antwortete nicht; ihre Ohren lauſchten auf den Wiederhall der Stimme, welche ſie geſtern gehört

atte. )„Dank!“ wiederholte Calle noch einmal. Fetzt fuhr Nanny zuſammen und wendete ſich um. „Wofür denn?“ „Weißt Du nicht? Für die Blumen „Welche Blumen 24 14

Calle begann zu Lächeln und die Wand anzuſehen.

„Haſt Du ſpaniſchen Flieder in Deinem Zimmer, ſo habe ich die Blumen nicht hineingeſetzt.“

So?— da hat wohl die kleine Kerſtin es ge⸗

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than?“ „Nein, lieber Calle; das hat die gethan, welche beſſer iſt, als ich und die kleine Kerſtin!“

„Wer könnte das ſein?“

„Magda, verſteht ſich!“

„Ohl...“ Calle trat einen Schritt vorwärts... „Magda!— ja, das weiß ich wohl!“

„Frage, ſo wirſt Du hören!“ O nein... aber es iſt ſo, daß ich meine, ſie riechen

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