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„Wie? die Wäſche?— Sollte ich wohl meine eigene leibliche, vortreffliche Tante ſo beleidigen, der⸗ gleichen mitzubringen?“
„Wetter, welch ein toller und luſtiger Junge!“
„Du haſt jetzt nicht mehr als vier Raritäten, mein Sohn,“ ſagte die Mutter, als wir dieſen Theil meines Eigenthums inventirten,„doch das thut nichts; wenn Du wieder kommſt, ſo mußt Du mit dem Dampf⸗ ſchiffe reiſen, denn da haſt Du ganz gewiß vierund⸗ zwanzig!“
„Ach ſo, ach ſo!“ ſagte Tante Ulgenie lachend,.
„nun merke ich wohl, zu welcher Art von Leuten Du gehörſt!“ 1
„Zu welcher Art denn?“
„Zu der, die niemals in Verlegenheit kommt, mein junger Herr!“ fiel Onkel Fabian mit einem Tone ein, der berechnet war, recht ſchlagend zu ſein.
Gottlieb war jedoch nicht Derjenige, der ſich ſo leicht aus dem Felde ſchlagen ließ.
„Sie treffen wirklich den Nagel gerade auf den Kopf, Onkel!“ ſagte er mit einem Ausdrucke dankbarer Huldigung gegen das Urtheil des Onkels.„Ich habe daher auch die Hoffnung, eben durch dieſe Eigenſchaft, deren Sie erwähnten, mich in der Welt vorwärts arbeiten zu können, obgleich der Sohn eines armen Kronvogtes mit großen Schulden und einer großen Kinderſchaar ſonſt eben keine allzu großen Ausſichten auf das Glüͤck haben kann.“—
„Welches ſind denn aber Deine Ausſichten?“ fragte die Patronin mit einer würdigeren Miene.
„Ich habe nicht mehr, als eine.“
„Wie lautet denn dieſe?“
„Mein Plan iſt ganz einfach. Ich habe jetzt mein Cameral⸗Examen gemacht und werde im Herbſt der Helfer meines Vaters anſtatt der beiden, die er bisher gehabt hat— da braucht er nur einen zu ſpeiſen und zu lohnen; aber ich, der ich für drei zu arbeiten und
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