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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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1 mit einem kann herab

wir mehr n der Ehe . Doch— nun ſchon ſeitdem Du gen thun!“ aus ihrem te, ſo gab ſtens zwei⸗

eben auch Freuden der gen konnte: abian ſelbſt öſt gefiſcht, n, was er en hat!— mußte ein eine Frau, dim beſten nicht, daß

drem Ende. der ganzen eſpectiv ge⸗ liebte von

Nur ein rauen An⸗ ldamsſohn, der eigenen

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„Wer, in Gottes Namen,“ rief Frau Ulrique⸗ Eugenie aus, als der Wagen auf den Hof rollte,„wer iſt der hübſche junge Mann, der dort die Treppe herab⸗ kommt?... Unmöglich kann es wohl mein Schweſter⸗ ſohn ſein?— Aber vielleicht iſt es dennoch der kleine Gottlieb!“

„Ja, richtig, der kleine Gottlieb, jetzt der große Gottlieb, meine beſte Tante Ulrika!“ ſiel ſogleich eine lebhafte Stimme ein, und im nächſten Augenblicke preßte der junge Fremdling, deſſen Bekanntſchaft wir ſchon gemacht haben, die werthe Dame in ſeine Arme und gab darauf dem Onkel Fabian einen kräftigen Hand⸗ ſchlag. Dieſer Onkel war inzwiſchen nichts weniger als entzückt über den Einfall ſeiner Frau, den„Gelb⸗ ſchnabel“ nach Almwik einzuladen.

Es war nämlich zu befürchten, daß er entweder ein Habicht war, der Alles für ſich ſelbſt fangen wollte, oder er konnte vielleicht Anlagen zu einem Hausſpion entwickeln, was wo möglich noch ſchlimmer wäre.

Als die erſten Freudenbezeigungen(der Patron wagte nicht anders, als ſich ebenfalls froh zu zeigen), die Grüße und Fragen vorüber waren und die Familie im Beſuchzimmer in Ruhe gekommen war, fragte Tante Ulrique⸗Eugenie, nachdem ſie nämlich zuvor die zweite Taſſe Thee in den jungen Mann, der ohnehin ſchon genug ſchwitzte, genöthigt hatte:

„Nun, mein Gottliebchen, mein hübſcher Junge— Du ſiehſt gut aus, Du Schelm!— iſt es denn wirklich wahr, was meine Schweſter ſchrieb, daß Du auf den Apoſtelpferden hieher geritten biſt?“

„Nichts kann wahrer ſein! dieſer grüne Rock iſt mein Alltagskoſtüm, notabene wenn ich nicht die Blouſe anziehe, welche mein vertraulichſtes Alltagskleid iſt. Im Ränzel liegt der ſchwarze Anzug— und hiemit iſt die Garderobe ſo ziemlich hergerechnet. Sie ſehen alſo wohl ein, Tantchen, daß das nicht ſehr ſchwer iſt.“ „Aber die Wäſche, liebes Kind?“