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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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weniger von efühle, noch ichts zu ver⸗

rſchaften auf m; zu der zur Morgen⸗ igewendet.

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nicht mich— ſo könnte man leicht auf die Idee ver⸗ fallen, Deine Frau wäre ein altes Weib.“

„Nun, nun, liebe Ulrique⸗Eugenie!“

„Die liebe Ulrique⸗Eugenie iſt noch nicht achtund⸗ dreißig Jahre alt, und wenn Du zufällig um zwei armſelige Jahre jünger biſt, ſo ſollte ich meinen, es brauchte das Deine Gefühle nicht zu hindern, nach einer gewiſſen Seite hin zu ſpielen.“ 3

„Im Gegentheil, meine Liebe! im Gegentheil!“

Der Patron Fabian lachte heimlich.

„Ich weiß nicht, was das für ein Ton iſt, worin Du das ſagſt!... Höre, mein geliebter Fabian, laß uns Frieden ſchließen! Ich bin nicht lange böſe.. Deine Hand, mein Alter!“

„Du biſt immer die Güte ſelbſt, meine Liebe!“

„Dank, Du zärtliche Seele!... Weißt Du aber, was ich eigentlich ſagen wollte?“

„Nein, ich rathe nichts.“

„Ich wollte ſagen: wenn Du die Augen auf eine Andere werfen ſollteſt...“

„O, behüte uns Gott!“

„Ja, Du magſt wohl ſagen: behüte uns Gott! denn ich bin nicht die Frau, welche ihre Rechte unter die Füße treten läßt.“

„Weiß ich denn das nicht?“

„Wenn Du es auch weißt, mein Beſter, ſo ſchadet es doch nicht, daß ich es ſage: ich kratze Dir die Au⸗ gen aus, wenn ich hinter das Allergeringſte käme!“

„Süße Ulgenie!“

Ulgenie war einer von den geſchraubten Schmei⸗ chelnamen, welche ſte in zärtlicheren Augenblicken ihrem Manne geſtattete; und ſollte es ganz übertrieben zärt⸗ lich ſein— ſie war ein ſehr gefühlvolles Weib— ſo hieß es:„tüte Ulte“(d. h. ſüße Ulgenie).

Für dieſen Angenblick hielt der Patron den erſt⸗ genannten für hinlänglich, und wahrſcheinlich klebte manche angenehme Erinnerung an dieſen zwei Worten,